Es gibt mehr Geld für die Eiszeithöhlen

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Ulm / Neu-Ulm Donnerstag, 7. Dezember - 2017 6:20

Zeichen der Zeit erkannt: die Landesregierung erhöht das Förderbudget für die Höhlen mit Unesco-Weltkulturerbe-Titel im Ach- und Lonetal um satte 750.000 Euro. Das hat der Finanzausschuss des Landtags beschlossen. Damit steigt die Fördersumme auf 1,25 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen die Gemeinden unterstützt werden – zum Beispiel beim Anlegen geplanter Themenwanderwege zu den Höhlen.

Meldung vom 30.11.2017:

Da waren sich im Ulmer Landratsamt alle einig: für die Region ist es ein historischer Moment! Ministerpräsident Kretschmann hat am Abend die UNESCO-Urkunde für die Ernennung der Eiszeithöhlen im Ach- und Lonetal zum Weltkulturerbe überreicht bekommen. Jetzt gelte es den Kulturschatz zu bewahren, der tausende Jahre überdauert hat, so der Landesvater wörtlich. Die Urkunde bleibt aber nicht bei uns in der Region, sie ist nun Eigentum des Landes Baden-Württemberg.

Meldung vom 29.11.2017:

Viereinhalb Monate nach der Ernennung der Eiszeithöhlen im Lone- und Achtal zum UNECO-Weltkulturerbe wird die Urkunde übergeben. Dazu gibt es heute Abend im Landratsamt des Alb-Donau-Kreises in Ulm einen Festakt, auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird erwartet. Das Auswärtige Amt übergibt die Urkunde feierlich an das Land Baden-Württemberg. Die Freude in der Region ist immer noch groß! Im Juli hatte die UNESCO bekanntgegeben, dass die Eiszeithöhlen Teil des Weltkulturerbes werden. Das soll mehr Touristen zu uns locken. Kurz nach der Ernennung zum Weltkulturerbe machte eine Plakat-Kampagne in Ulm, Stuttgart und München darauf aufmerksam. Nun sollen Stars in YouTube-Videos Werbung für die Eiszeithöhlen machen. Die Kurzfilme mit den Musikern von „BossHoss“ und „Culcha Candela“ sind schon gedreht und werden in Kürze ins Internet gestellt.

Meldung vom 22.11.2017:

Die Nachricht hat im Juli die ganze Region gefreut: die Eiszeit-Höhlen im Ach- und Lonetal werden Weltkulturerbe. Heute in einer Woche wird bei einem Festakt im Landratsamt in Ulm die UNESCO-Urkunde offiziell übergeben. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut werden sie am Abend persönlich in Empfang nehmen.

Meldung vom 24.10.2017:

Ende November wird die Urkunde für das UNESCO-Weltkulturerbe der Eiszeithöhlen im Ach- und Lonetal offiziell übergeben. Für den Ehinger CDU-Landtagsabgeordneten Manuel Hagel kommt dafür nur ein Ort in Frage: eine der Fundstellen im Alb-Donau-Kreis. Das hat Hagel jetzt in einem Brief an Ministerpräsident Kretschmann gefordert. Dies wäre eine enorme Wertschätzung für die Menschen hier.

Meldung vom 25.07.2017:

Vor gut zwei Wochen wurden die sechs Eiszeithöhlen im Ach- und Lonetal mit dem Titel UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet, seitdem strömen die Menschen in die Museen. Auch das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren spricht von einem deutlichen Besucherplus. Das Urmu ist deshalb in den Ferien auch montags geöffnet, zudem bietet es täglich eine offene Führung zum Welterbe an.

Meldung vom 19.07.2017:

Der Löwenmensch ist älter als die Pyramiden in Ägypten! Darüber klären uns nun viele Plakate auf. Insgesamt gibt es vier verschiedene Motive. Die Plakate hängen gerade in Ulm, Neu-Ulm, München und Stuttgart. Sie sind ein Teil der Werbekampagne für die Eiszeithöhlen im Lone- und Achtal, die seit kurzem Unesco-Weltkulturerbe sind. Die Kampagne wurde heute vorgestellt. Zuschlag hat eine Ulmer Werbeagentur bekommen: Burkert Ideenreich. Die Kampagne soll mehr Touristen in die Region locken. Geplant sind auch Online-Videos und Aktionen in Online-Netzwerken. Auch bekannte Musiker sollen für die Höhlen werben – dazu laufen aber noch Gespräche. Die Werbekampagne kostet insgesamt 100.000 Euro.

Stand 12 Uhr:

Plakate, YouTube-Videos und viel Präsenz auf den Reisemessen dieser Welt! Es gibt viele Möglichkeiten, die Eiszeithöhlen im Lone- und Achtal, dem neuen Weltkulturerbe, zu bewerben. Ein Ziel ist, mehr Touristen zu uns zu locken. SPD-Landeschefin Leni Breymaier sieht dabei auch die Politik gefragt – sagte sie DONAU 3 FM. Heute wird die Werbekampagne vorgestellt. Wir sind natürlich für Sie vor Ort. Morgen beschäftigt sich dann der Stuttgarter Landtag mit den Eiszeithöhlen.

Stand 7 Uhr:

Darauf können wir wirklich stolz sein! Die Eiszeithöhlen im Lone- und Achtal sind seit kurzem UNESCO-Weltkulturerbe. Bald wird eine Werbekampagne starten, die mehr Touristen zu uns locken soll. Im Landratsamt des Alb-Donau-Kreises wird die Kampagne heute Mittag vorgestellt. Wir von DONAU 3 FM sind vor Ort und halten Sie natürlich auf dem Laufenden. Die Werbekampagne war übrigens bereits fertig, als noch nicht einmal feststand, ob es mit der Weltkulturerbe-Ernennung klappt. Nur so könnte die Kampagne aber zeitnah starten, hieß es vorab von den Verantwortlichen. Wie weiter bekannt wurde, sollen Promis für die Eiszeithöhlen werden – Promis wie Helene Fischer oder Andrea Berg sind im Gespräch.

Meldung vom 18.07.2017:

Jetzt befasst sich auch die Landespolitik mit dem Thema Weltkulturerbe. Am Donnerstag wird der Stuttgarter Landtag über 40.000 Jahre Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb und der daraus entstehenden Verpflichtung für die Gegenwart sprechen. Sie können die Plenardebatte im Internet live verfolgen. Und zwar in der Zeit von circa 12:45 Uhr bis 14 Uhr über den Livestream der Landtagsseite.

Meldung vom 14.07.2017:

Noch immer ist die Freude groß über die Ernennung der sechs Höhlen im Ach- und Lonetal zum UNESCO-Weltkulturerbe, aber sie wirft auch viele Fragen auf. Wie kommt man zum Beispiel in die Höhlen und wo kann man die Fundstücke ansehen? Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren bietet ab sofort tägliche Führungen an. Sie finden dienstags bis sonntags immer um 14.30 Uhr statt und dauern rund eine Stunde.

Meldung vom 10.07.2017:

Die Region ist stolz über die Ernennung der Eiszeithöhlen im Lone- und Achtal zum Weltkulturerbe. Schon bald wird eine Plakat-Kampagne starten, die mehr Touristen anlocken soll. Heiner Scheffold, der Landrat des Alb-Donau-Kreises, freut sich über die Ernennung und sieht es als Anerkennung für die jahrelang geleistete Arbeit. Auch das Ulmer Museum hofft nun auf mehr Besucher. Dort ist der in der Stadel-Höhle gefundene Löwenmensch zu sehen.

Stand 6 Uhr:

Die Unesco hat die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst im Alb-Donau-Kreis und im Kreis Heidenheim zum Weltkulturerbe ernannt. Das gab das Unesco-Komitee am Sonntag in Krakau bekannt. Laut Unesco zeugen die sechs Höhlen der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb von einer der frühesten figurativen Kunst weltweit und liefern wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Kunst. Die Höhlen rund um Blaubeuren gelten als eines der wichtigsten Ausgrabungsgebiete für Archäologen. Unter anderem fanden Forscher dort die älteste bekannte Menschenfigur der Welt, die 40 000 Jahre alte «Venus vom Hohle Fels». Seit den 1860er Jahren gibt es in den Höhlen Ausgrabungen, sie brachten zahlreiche bis zu 43 000 Jahre alte figürliche Darstellungen zutage, darunter Mammuts, Höhlenlöwen, Pferde und Musikinstrumente, aber auch Frauenkörper und Darstellungen von Mischwesen aus Mensch und Tier. Die Fundstücke gehören zu den ältesten Zeugnissen für eine bewusste künstlerische Betätigung des frühen Menschen. Die wichtigsten Funde aus dem Bereich der Schwäbischen Alb können in Museen in Ulm, Tübingen und Blaubeuren besichtigt werden. Das Welterbe-Komitee tagt bis zum 12. Juli in Südpolen (dpa).

Meldung vom 07.07.2017:

Die Venus, der Löwenmensch und das Mammut! Sind die Eiszeit- Funde und die Höhlen im Lone- und Achtal bald Weltkulturerbe? Das entscheidet das UNESCO-Welterbe-Komitee an diesem Wochenende im polnischen Krakau. Eine Zustimmung würde noch mehr Touristen zu uns locken, so die Hoffnung. Über 30 Kulturstätten bzw. Regionen aus aller Welt haben sich dieses Jahr um die Neuaufnahme beworben, vier kommen aus Deutschland.

Foto: Landratsamt Alb-Donau-Kreis



Ähnliche Beiträge