Nach 24 Stunden: Edelmann-Brand ist gelöscht

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Heidenheim, Polizeimeldungen Freitag, 12. Januar - 2018 8:00

Nach über 24 Stunden erbitterten Kampf gegen die Flammen ist der Großbrand beim Verpackungshersteller Edelmann in Heidenheim gelöscht. Nun beginnen die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache. Derzeit können weder ein Unfall noch eine Brandstiftung ausgeschlossen werden. Verletzte gab es nicht. Der Schaden geht in die Millionen.

Meldung vom 11.01.2018:

Es ist Schwerstarbeit für die Feuerwehr! Der gestern ausgebrochene Großbrand in einer Lagerhalle der Firma Edelmann in Heidenheim ist noch immer nicht gelöscht. Mit einem Bagger wollen die Feuerwehrleute nun zu dem schwer zugänglichen Brandherd im Keller gelangen. Das Gebäude ist einsturzgefährdet. Der Schaden geht in die Millionen.

Stand 7 Uhr:

Der am Mittwochnachmittag ausgebrochene Brand in der Lagerhalle des Verpackungsherstellers Edelmann in Heidenheim ist noch immer nicht gelöscht. «Das Feuer befindet sich in der Mitte des Gebäudes. Hier herrschen Temperaturen bis zu 400 Grad, das macht das Vordringen und Löschen unmöglich», sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen. Das Gebäude sei zudem inzwischen einstürzgefährdet. Man lasse das Feuer nun kontrolliert ausbrennen, indem das Gebäude von allen Seiten mit Schaum gesichert wird. Der Einsatz werde wohl noch den Tag über andauern. 200 Einsatzkräfte seien insgesamt beteiligt. Ein Feuerwehrmann musste wegen Erschöpfung behandelt werden. Das Feuer war aus noch unklarer Ursache im Keller ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei dürfte sich der Sachschaden im Millionenbereich bewegen. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, hatte der Brandmelder der Firma angeschlagen. (dpa/lsw)

Stand 05:00 Uhr:

In Heidenheim hat die brennende Lagerhalle des Verpackungsherstellers Edelmann die Einsatzkräfte in der Nacht zum Donnerstag weiter in Atem gehalten. Am frühen Morgen war das Feuer, das am Nachmittag des Vortages ausgebrochen war, noch immer nicht gelöscht, wie die Polizei mitteilte. Allein 180 Feuerwehrleute seien noch vor Ort, hieß es. «Kartonagen lassen sich eben sehr schlecht löschen», sagte ein Polizeisprecher. «Vor allem, wenn man nicht an die Brandstelle kommt.» Das Feuer weite sich aber nicht aus. Bereits am Abend hatte ein Feuerwehrsprecher gesagt, der Brand sei unter Kontrolle. In den Räumen lagere Papier, aber keine giftigen Stoffe. In der Lagerhalle stehen laut Polizei keine Maschinen. Zur Sicherheit wurden Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster wegen der starken Rauchentwicklung geschlossen zu halten. Die nahe verlaufende Bundesstraße 466 wurde nach Polizeiangaben wischen 20 und 22 Uhr wegen des Brandes voll gesperrt. Zwischenzeitlich sei ein nahes Wohnhaus mit fünf Bewohnern evakuiert worden. Das Feuer war aus noch unklarer Ursache im Keller ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei dürfte sich der Sachschaden im Millionenbereich bewegen. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, hatte der Brandmelder der Firma angeschlagen; das Gebäude wurde daraufhin geräumt. Verletzte gab es laut Polizei nicht. (dpa/lsw)

Foto: Symbolbild



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