Lebenslang für Messerstecher bleibt

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Ulm / Neu-Ulm Freitag, 19. Mai - 2017 14:25

Beim Mord in einer Metzgerei in Donzdorf haben die Richter des Landgerichts Ulm richtig geurteilt. Das meint der Bundesgerichtshof, denn er hat die Revision des Angeklagten zurückgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig. Die Ulmer Richter hatten den 37-Jährigen lebenslang verurteilt. Was war passiert? Am 4. Juli 2016 sticht der Mann 23 Mal mit einem Küchenmesser auf seine Ex ein – und das vor den Augen der drei gemeinsamen Kinder. Die Frau erwartete bereits ein Baby von ihrem neuen Partner.

Meldung vom 12.12.2016:

Weil er seine schwangere Ex-Freundin vor den Augen der Kinder niedergestochen hat, muss ein 37-Jähriger lebenslänglich ins Gefängnis. Das Landgericht Ulm verurteilte den Mann am Nachmittag wegen heimtückischen Mordes mit besonderer Schwere der Schuld zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe. Er hatte seiner Ex-Partnerin im April in Donzdorf aufgelauert und die 25-Jährige im Beisein der drei gemeinsamen Kinder in einer Metzgerei mit 21 Messerstichen getötet. Der 37-Jährige hatte ihr zuvor trotz eines Kontaktverbots immer wieder nachgestellt. Vor Gericht sprach der Angeklagte von Erinnerungslücken. Er gab aber gleichzeitig an, die Tat zu bedauern.

Meldung vom Mittag:

Im Prozess um den Metzgerei-Mord von Donzdorf soll am Nachmittag am Landgericht Ulm das Urteil gesprochen werden. Angeklagt ist ein 37-Jähriger. Er soll im April seiner schwangeren Ex-Freundin aufgelauert und sie dann vor den Augen der drei gemeinsamen Kinder brutal mit 21 Messerstichen getötet haben. Die Staatsanwalt-schaft fordert lebenslänglich wegen heimtückischen Mordes. Die Verteidigerin will hingegen zwölf Jahre Haft wegen Totschlags. Vor Gericht konnte sich der 37-Jährige angeblich nicht an die Tat erinnern.

Meldung vom 12.12.2016:

Kommt der 37-Jährige nach dem Metzgerei-Mord von Donzdorf lebenslang hinter Gitter? Der Staatsanwalt hatte das vor dem Ulmer Landgericht gefordert – wegen Mordes mit besonderer Schwere der Schuld. Die Verteidigerin plädierte hingegen auf zwölf Jahre Haft wegen Totschlags. Das Urteil wird am 12. Dezember verkündet. Der Angeklagte soll vor den Augen seiner Kinder insgesamt 21 Mal auf seine schwangere Ex-Freundin eingestochen haben.

Meldung vom 30.11.2016:

Im Ulmer Prozess um tödliche Messerstiche in einer Metzgerei hat die Staatsanwaltschaft lebenslängliche Haft wegen Mordes mit einer besonderen Schwere der Schuld gefordert. Der 37-Jährige aus Donzdorf (Kreis Göppingen) habe seine schwangere Ex-Freundin heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen ermordet, sagte Staatsanwalt Stefan Adamski am Mittwoch vor dem Landgericht Ulm. Der Angeklagte hatte die junge Frau laut Anklage vor den Augen ihrer drei gemeinsamen, kleinen Kinder im April in einer Metzgerei mit 21 Stichen niedergestochen. Er soll sich mit der 25-Jährigen zuvor über deren neuen Partner gestritten und ein bestehendes Kontaktverbot zur Frau wiederholt verletzt haben. «Sie sah sich permanentem Psychoterror ausgesetzt», sagte Adamski. «Er hat sie getötet, weil sie sich von ihm abgewendet hat und einen neuen Partner gefunden hat.» Vor Gericht gab der Angeklagte an, sich an die Tat nicht erinnern zu können. Das Urteil soll am 12. Dezember verkündet werden.

Stand von 08.00 Uhr:

Im Prozess um tödliche Messerstiche in einer Metzgerei sollen heute die Plädoyers am Landgericht Ulm gehalten werden. Einem 37-Jährigen aus Donzdorf (Kreis Göppingen) wird vorgeworfen, seine schwangere Ex-Freundin im April im Beisein ihrer drei gemeinsamen Kinder mit 23 Stichen getötet zu haben. Laut Staatsanwaltschaft soll sich der Mann mit der 25-Jährigen zuvor über deren neuen Partner gestritten haben. Vor Gericht gab der Angeklagte an, sich an die Tat nicht erinnern zu können. Ob weitere Beweisanträge gestellt werden, ist laut einem Gerichtssprecher ungewiss. Das Urteil soll aber nicht heute verkündet werden, sondern an einem Folgetermin, der noch nicht feststeht.

Foto: pixabay.com/Björn Bielesch



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