Aus für Albi in Berghülen! Einigung für die Mitarbeiter gefunden

Alb-Donau-Kreis, Allgemein, DONAU 3 FM Region Freitag, 8. Februar - 2019 6:10

Der Fruchtsaft-Hersteller Albi gehört zu Berghülen-Bühlenhausen wie das Münster zu Ulm – doch im März ist Schluss! Das von EDEKA übernommene Werk schließt. Nun haben Betriebsrat, Gewerkschaft und die Geschäftsführung eine Einigung erzielt. Wie uns Karin Brugger von der Gewerkschaft NGG mitteilt, kommen die über 70 Mitarbeiter für ein Jahr in einer Transfergesellschaft unter, es gibt Abfindungen und Prämien. Die Eckpunkte stehen, nun geht es an die Verträge. Am Ende werden nur fünf Mitarbeiter bei Albi bleiben und sich um den Vertrieb kümmern. EDEKA teilte DONAU 3 FM mit, dass man sich freut, im Sinne der Albi-Mitarbeiter eine Einigung erzielt zu haben. Zu den konkreten Details der Einigung will sich der Konzern aber nicht äußern.

Meldung vom 12. November 2018:

Das Aus für den Fruchtsaft-Hersteller Albi in Berghülen ist besiegelt: Nach der Übernahme durch Edeka soll das Werk im ersten Quartal 2019 geschlossen werden. Das trifft rund 70 Mitarbeiter. Der Betrieb lasse sich wirtschaftlich nicht aufrechterhalten. Man will über einen Sozialplan sprechen und prüfen, ob Mitarbeiter in anderen Edeka-Gesellschaften weiter arbeiten können. Die Produktion soll ab Januar schrittweise nach Rostock verlegt werden.

Meldung vom 16.12.2017:

Die über einhundert Mitarbeiter des Fruchtsaft-Herstellers Albi in Berghülen können aufatmen! Der Lebensmittel-Konzern Edeka hat das Unternehmen gekauft und übernimmt alle Beschäftigten. Auch die Marke „Albi“ soll weitergeführt werden, da es laut Edeka eine beliebte und starke Marke ist. Der Konzern will das Albi-Werk aber wohl auch für seine Eigenmarken nutzen. Zusammen mit den Mitarbeitern soll es in den kommenden Wochen eine Bestandsaufnahme vor Ort geben, dabei werden die Prozesse überprüft. Der Kaufvertrag war schon in den vergangenen Tagen unterzeichnet worden, ist aber erst seit der Genehmigung durch das Bundeskartellamt in dieser Woche gültig.

Meldung vom 13.12.2017:

Edeka darf Albi schlucken. Das Bundeskartellamt hat einen entsprechenden Antrag genehmigt. Damit steht der Übernahme des Fruchtsaftherstellers aus Berghülen durch Deutschlands größten Lebensmittelhändler nichts mehr im Wege. Beide Firmen haben sich aber noch nicht zu den Plänen geäußert.

Meldung vom 12.12.2017:

Edeka will den Fruchtsafthersteller Albi aus Berghülen im Alb-Donau-Kreis übernehmen.  Das geht aus einem Bericht des Bundeskartellamts hervor. Albi liefert an den gesamten deutschen Lebensmittelhandel, darunter auch Eigenmarken für Discounter. Von der Übernahme verspricht sich Edeka weniger Abhängigkeit von externen Lieferanten.

Foto: pixabay.com/WikiImages – Symbolbild

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