24-Stunden-Metaller-Streiks sind vorbei

Allgemein, Biberach, DONAU 3 FM Region, Ulm / Neu-Ulm Samstag, 3. Februar - 2018 9:18

Die 24-Stunden-Streiks der Metaller sind auch in unserer Region vorbei, die IG Metall ist zufrieden mit der Beteiligung! Über 7.300 Mitarbeiter von Evobus in Neu-Ulm und Liebherr in Ehingen beteiligten sich. Wie es nun weitergeht, ist aber unklar. Die IG Metall will im Tarifkonflikt übermorgen wieder mit den Arbeitgebern in Stuttgart verhandeln, die Zusage steht noch aus. Klappt das nicht, dann drohen Flächenstreiks.

Stand 7 Uhr:

Im Metaller-Tarifstreit hat die IG Metal nochmal so richtig die Muskeln spielen lassen. Bis heute früh um fünf Uhr ging der 24-Stunden-Streik bei Evobus in Neu-Ulm und bei der Firma Liebherr in Ehingen. Laut der IG Metall legten in unserer Region gestern über 7.300 Metaller die Arbeit nieder. Weitere Aktionen soll es erst einmal nicht geben. Die Gewerkschaft will ab Montag wieder verhandeln. Eine Zusage der Arbeitgeber steht aber noch aus.

Meldung vom 02.02.2018:

Leere Werkshallen bei Evobus in Neu-Ulm, auch beim Kran-Hersteller Liebherr in Ehingen wurde und wird heute nichts produziert! Die Metaller in der Region geben heute im aktuellen Tarifstreit nochmal alles. In beiden Betrieben beteiligen sich laut der IG Metall über 7.300 Mitarbeiter an den ganztägigen Warnstreiks. Sie gehen noch bis morgen früh um fünf Uhr. Kleinere Aktionen, also kurzzeitige Arbeitsniederlegungen, gab es heute auch bei der Firma Silit in Riedlingen und bei Neuweg in Munderkingen. Eventuell wollen Gewerkschaft und Arbeitgeber ab Montag wieder zurück an den Verhandlungstisch.

Stand 6 Uhr:

Bei Evobus in Neu-Ulm und im Liebherr-Werk in Ehingen soll heute gar nichts produziert werden. Das ist der Wunsch der IG Metall, die in den Betrieben zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen hat. Wenn sich alle am Aufruf beteiligen, könnte es in beiden Firmen über 7.000 streikende Mitarbeiter sein. Die IG Metall fordert im Metaller-Tarifstreit unter anderem sechs Prozent mehr Geld und die 28 Stunden-Woche. Der Arbeitgeberverband „Südwestmetall“ verurteilte die Aktionen als unverantwortlich und unangemessen. Verhandeln wollen Arbeitgeber und Gewerkschaft frühestens am Montag wieder.

Meldung vom 01.02.2018:

Die neue Streikwelle der Metaller schwappt nun auch auf den Landkreis Neu-Ulm über! Bosch Rexroth in Elchingen wird heute für 24 Stunden lahmgelegt. Die Aktion läuft seit sechs Uhr und noch bis morgen früh sechs Uhr. Der Streik betrifft alle drei Schichten. Die IG Metall hofft auf eine hohe Beteiligung. Sie hatte zuvor die dortigen Mitarbeiter befragt, dabei gab es über 90 Prozent Zustimmung für den ganztägigen Streik. Für 9 Uhr ist eine Kundgebung auf dem Betriebsgelände geplant.

Meldung vom 31.01.2018:

Und sie streiken wieder – auch in unserer Region: die Metaller. Der Startschuss fiel in der Nacht bei der Firma Heidelberg in Amstetten. Um 22 Uhr legte die Nachtschicht die Arbeit nieder. Seit sechs Uhr streiken die Varta-Mitarbeiter in Dischingen und die der Maschinenfabrik Christian Maier in Heidenheim. Beide Firmen werden komplett für 24 Stunden lahmgelegt.

Meldung vom 30.01.2018:

Die Vorbereitungen für die nächsten Metaller-Warnstreiks in der Region laufen! Die IG Metall lässt gerade die Mitarbeiter von ausgewählten Betrieben abstimmen. Bis heute Abend sollen erste Ergebnisse vorliegen. Ab morgen werden bundesweit Unternehmen wegen der gescheiterten Tarifverhandlungen einen ganzen Tag lang lahmgelegt. Bei uns in der Region starten die Aktionen erst am Donnerstag. So wird die IG Metall im Landkreis Neu-Ulm mindestens einen großen Betrieb bestreiken lassen, die IG Metall Ulm informiert am Mittwochabend über Aktionen. Die nächste Stufe wären unbefristete Streiks. Das gab es zuletzt 1995. Zuvor könnte am Samstag nochmals verhandelt werden.

Meldung vom 19.01.2018:

Die Beschäftigten von Bosch-Rexroth in Elchingen lassen im Metaller-Tarifstreit nicht locker! Heute gab es dort Warnstreiks, morgen geht es weiter. Heute beteiligten sich laut der IG Metall bei den Aktionen im Landkreis Neu-Ulm bis zu 500 Beschäftigte. Zu Streiks kam es aber auch bei „Liebherr“ in Ehingen. Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern gehen für Baden-Württemberg am Mittwoch und für Bayern am Donnerstag weiter. Bis dahin sind weitere Streiks möglich.

Stand 8 Uhr:

Der Tarifstreit der Metall- und Elektroindustrie geht munter weiter! Gestern war der Schwerpunkt in der Region der Landkreis Biberach, heute verlagern sich die Aktionen auf die Landkreise Heidenheim und Neu-Ulm. Die IG Metall ruft die Beschäftigten von Bosch Rexroth in Elchingen in allen drei Schichten zum Warnstreik auf. Los ging es um drei Uhr mit der Nachschicht. Weitere Aktionen gibt es heute bei Liebherr und Leoni Kabelsysteme in Neu Ulm, sowie bei Varta in Dischingen. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld und die 28 Stunden-Wochen. Die Arbeitgeber lehnen das aber ab.

Meldung vom 18.01.2018:

Die Metaller in der Region streiken weiter! In Biberach gab es heute eine Kundgebung, an der sich rund 500 Beschäftigte beteiligten. Sie kamen von den Firmen Liebherr, Handtmann und KaVo. Gestreikt wurde aber auch in weiteren Betrieben im Landkreis Biberach, zum Beispiel bei Kässbohrer in Laupheim. Die IG Metall berichtet von über 3.000 Teilnehmern. Eine weitere Kundgebung fand bei der Firma Hensoldt in Ulm statt. Morgen soll es auch Aktionen im Landkreis Neu-Ulm geben.

Meldung vom 16.01.2018:

Sie fordern sechs Prozent mehr Geld und die 28 Stunden-Woche! Seit nun schon einer Woche streiken die Metaller hier bei uns und die Warnstreikwelle rollt weiter! Heute legten rund 1.300 Mitarbeiter von Diehl Aircabin in Laupheim die Arbeit nieder oder gingen früher in den Feierabend. Ab morgen sollen weitere Kundgebungen in der Region folgen. Erst am 24. Januar gehen die Verhandlungen mit den Arbeitgebern weiter – bis dahin werden die Streiks wohl weitergehen!

Meldung vom 12.01.2018:

Die Metaller-Warnstreiks in der Region gehen weiter. Die Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern gestern blieb ohne Ergebnis. Heute gab es daher Aktionen bei der Firma Liebherr in Ehingen, Kirchdorf und Oberopfingen, KaVo in Biberach und Warthausen, sowie Magirus-Iveco und Brehm im Ulmer Donautal. Die Beschäftigten legten einige Stunden die Arbeit nieder. Bei „Liebherr Logistik“ in Oberopfingen gab es eine Kundgebung. Insgesamt machten über 5.300 Mitarbeiter mit. Auch nächste Woche soll es laut der IG Metall weitere Streiks geben.

Meldung vom 10.01.2018:

Heute erst hatten sich die Arbeitgeber negativ zu den Metaller-Warnstreiks geäußert, doch sie lassen nicht nach! Heute gab es Aktionen bei Spohn & Burkhard in Blaubeuren und Schelklingen, Cooper in Schelklingen und der Deutz AG in Ulm. Beim Motorenhersteller Deutz im Ulmer Donautal legten die Beschäftigten über alle Schichten die Arbeit für je zwei Stunden nieder. In der Region wurde damit seit Montag in acht Betrieben gestreikt, über 1.800 Mitarbeiter beteiligten sich daran. Morgen gehen die Tarifverhandlungen in Baden-Württemberg weiter.

Stand 14 Uhr:

Nach den ersten Warnstreiks in der Region melden sich jetzt auch die Arbeitgeber zu Wort. Die Streiks seien nicht lösungsorientiert sagt Götz Maier von Südwestmetall in Ulm. Er spricht von einer erheblichen Belastung für die Betriebe. Maier sieht aber auch die Chance, am Verhandlungstisch zu einer Lösung zu kommen. Dazu müsste sich die IG Metall endlich bewegen.

Meldung vom 09.01.2018:

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektrobranche in der Region gehen heute weiter! Beim Bushersteller Evobus in Neu-Ulm legte die Nachtschicht ihre Arbeit nieder, auch bei den Schwäbischen Hüttenwerken (SHW) in Bad Schussenried wurde gestreikt. Ein Teil der Frühschicht hatte dort zwei Stunden früher Schluss gemacht. Seit gestern haben sich laut der IG Metall hier bei uns über 1.300 Beschäftigte daran beteiligt. Auch morgen soll es Aktionen geben. Am Freitag geht die Frühschicht von Bosch-Rexroth in Elchingen in den Streik.

Stand 6 Uhr:

Die Metaller in der Region gehen auf die Barrikaden! Gestern starteten auch bei uns die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie. Zum Auftakt war die Firma Handtmann in Biberach dran. Über eintausend Mitarbeiter folgten dem Aufruf der IG Metall und legten, verteilt auf alle Schichten, die Arbeit nieder. Das war nur der Anfang, denn die Gewerkschaft kündigt flächendeckende Streiks an. Heute soll es in mehreren Unternehmen bei uns in der Region Warnstreiks geben. Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld und die Einführung der 28 Stunden-Woche. Am Donnerstag gehen die Verhandlungen mit den Arbeitgebern weiter.

Foto: IG Metall



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