Zukunftsstadt 2030: Ulm als einzige Stadt im Süden in Phase 3!

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Montag, 15. Juli - 2019 17:25

Die Stadt Ulm ist um einen Titel reicher, jetzt darf sie sich auch „Zukunftsstadt 2030“ nennen. Sie ist einzige Stadt in Süddeutschland, die im Bundeswettbewerb für die dreijährige Phase der Umsetzung ausgewählt worden ist.

Bundesforschungsministerin Karliczek hat OB Czisch im Ulmer Rathaus das entsprechende Stadtschild überreicht.

Die Ministerin sagte dazu im DONAU 3 FM Interview: „Ulm hat sich in der ersten beiden Phasen mit den Bürgern zusammen sehr interaktiv auf den Weg gemacht. Und zwar in Kernfeldern, die wir auch als solche ansehen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit – und wie man das in der Fläche umsetzen kann. Ulm hat gute Ideen geliefert! Und so geht die Stadt jetzt in die dritte Phase, um zu zeigen, dass die Ideen sich auch umsetzen lassen. Das ist eine große Herausforderung, aber ich glaube, das ist hier gut aufgehoben.“

OB Czisch sieht sich in seinen Bemühungen bestätigt: „Wir sind wirklich stolz, denn es ist eine hohe Anerkennung, dass wir damit eine der digitalen Vorzeigestädte sind. Die Bemühungen der letzten Jahre haben sich gelohnt, wir haben ja sehr früh angefangen, uns mit Digitalisierung zu beschäftigen.“

Im Fokus des Projekts steht das Internet der Dinge für alle. Es soll einfache Lösungen für die Bürger liefern und Fragen beantworten, ob zum Beispiel der Radweg unter der Herdbrücke bei Hochwasser überschwemmt ist und wieviel Grad es gerade am Münster hat.

Die Daten liefern Sensoren, die über die ganze Stadt verteilt sind. Sie werden auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt und können dort kostenlos abgerufen werden.

Der Bund fördert das Projekt mit einer Million Euro.

Foto: DONAU 3 FM

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