A8-Gaffer akzeptiert den Strafbefehl

Allgemein, Günzburg, Polizeimeldungen Dienstag, 12. Dezember - 2017 6:05

Das hatte bundesweit für Schlagzeilen und Entsetzen gesorgt! Im September filmt ein Gaffer auf der A8 bei Burgau nach einem Unfall mit seinem Handy einen schwer verletzten Motorradfahrer und sein abgerissenes Bein. Den vom Amtsgericht Günzburg erteilten Strafbefehl hat der 50-jährige LKW-Fahrer akzeptiert. Er legte keinen Einspruch ein. Er muss 2.700 Euro Geldstrafe zahlen und bekommt einen Monat Fahrverbot.

Meldung vom 07.12.2017:

Das Amtsgericht Günzburg greift hart gegen einen Gaffer durch. Gegen den 50-jährigen LKW-Fahrer wurden eine hohe Geldstrafe und ein Fahrverbot verhängt. Der Mann hatte Anfang September im Stau auf der A8 bei Burgau einen sterbenden Motorradfahrer gefilmt. Noch an der Unfallstelle nahm die Polizei dem LKW-Fahrer sein Smartphone ab. Rechtskräftig ist der Strafbefehl noch nicht. Der Mann aus dem Landkreis Ravensburg kann Widerspruch einlegen.

Meldung vom 06.09.2017:

Der tödliche Motorradunfall gestern auf der A8 bei Burgau hat ein juristisches Nachspiel. Die Polizei ermittelt gegen einen Gaffer, der unmittelbar nach dem Unfall ein Video von der Unfallstelle gemacht hatte. Dazu war der 50-jährige aus seinem Sattelzug ausgestiegen und zur Unglückstelle zurückgelaufen. Die Polizei stellte den LKW-Fahrer zur Rede, sein Smartphone wurde sichergestellt.

Meldung vom 05.09.2017:

Auf der Autobahn 8 (Stuttgart-München) ist ein Motorradfahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtete, war der Biker am Dienstag zusammen mit zwei anderen Motorradfahrern Richtung München unterwegs. In der Nähe von Burgau (Landkreis Günzburg) habe der Mann beim Wechsel der Fahrspur die Kontrolle über sein Zweirad verloren und sei in die Leitplanke geprallt. Der Motorradfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Durch den Unfall kam es zu erheblichen Behinderungen, weil die Fahrbahn Richtung München zeitweise wegen des Rettungseinsatzes komplett gesperrt werden musste. Es entstand ein Stau von mehr als zehn Kilometern Länge. Ein Gutachter soll nun die Unfallursache klären.

Foto: pixabay.com/Rico_Loeb

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