Angeklagter entschuldigt sich nach Mordversuch mit Armbrust

Allgemein Dienstag, 11. Juni - 2019 15:15

Nach dem Schuss mit einer Armbrust auf einen Nebenbuhler hat der mutmaßliche Schütze die Tat vor dem Landgericht Memmingen eingeräumt und sich bei dem Opfer entschuldigt.

«Ich bin erschrocken darüber, dass es zur Eskalation gekommen ist. Ich schäme mich dafür zutiefst», teilte der 43-Jährige über seinen Anwalt am Dienstag mit. Im September 2018 soll der Angeklagte dem neuen Lebensgefährten seiner Ex-Freundin in Pfaffenhofen an der Roth (Landkreis Neu-Ulm) aufgelauert haben. Nach einem Wortwechsel schoss er mit einer Armbrust einen 16 Zentimeter langen Leichtmetallbolzen in dessen Herzgegend. Dem Opfer wurde dabei ein Brustmuskel durchtrennt. Dem Schützen wird versuchter Mord vorgeworfen.

Stand vom Morgen:

Heute startet der Prozess gegen den versuchten Mord mit Armbrust in Pfaffenhofen an der Roth.

Weil seine Freundin ihn verlassen hatte, soll ein 43-Jähriger seinem Nebenbuhler in Volkertshofen bei Pfaffenhofen mit einer Pistolenarmbrust einen Pfeil in die Brust geschossen haben. Dafür muss der verlassene Liebhaber sich ab heute vor dem Landgericht Memmingen verantworten. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft wollte der Schütze durch die Aktion seine Ex zurückgewinnen. Bei der Tat wurde dem Opfer ein Brustmuskel durchtrennt. Zu dem Verfahren sind über 30 Zeugen geladen. Geplant sind insgesamt sechs Verhandlungstage.

 


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