Autonom einparken im Deutschhaus: Ulmer Forscher testen künftig noch intensiver

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Mittwoch, 12. Dezember - 2018 10:31

Damit Autos eines Tages ohne Fahrer fahren können, müssen Sie wissen, was um sie herum los ist. An einem europaweiten Projekt für Lösungen für die nötige Vernetzung arbeitet die Uni Ulm mit. Ulm ist damit einer von drei europaweiten Standorten. Das Projekt nennt sich kurz ICT4CART, Information and Communication Technology Infrastructure for Connected and Automated Road Transport. Für das EU-Projekt kooperieren Forschung und Wirtschaft. Es geht bei dem Projekt um die Vernetzung. In Ulm wurde bisher vor allem daran geforscht, Fahrzeuge miteinander zu vernetzen. Dafür wurden Fahrzeuge mit Sensoren und Kameras ausgestattet. Der nächste Schritt ist die Vernetzung mit der Umwelt. Dafür haben die Forscher am Ulmer Institut für Mess- Regel und Mikrotechnik eine Kreuzung in Ulm-Lehr mit einer Kamera ausgestattet, die dem Auto die Verkehrslage funkt. Jetzt wird auch die Kreuzung Nordtangente/Albert-Einstein-Allee mit der Technik ausgestattet. Für OB Czisch ist das Projekt ein Gewinn, so ließe sich beispielsweise auch herausfinden, wie die Glasfaser-Infrastruktur aussehen muss. Beteiligt am Projekt sind neben der Uni Ulm Nokia Solutions and Networks Ulm, BMW, SWARCO Deutschland, Airbus (für das Thema Cybersecurity und Datenschutz), IBM und die Stadt Ulm. Ziel ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, die ein höheres Level der Automatisierung möglich macht. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt.

Foto: Uni Ulm

 


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