Einbruchsmord: Die Urteile sind gefallen

Allgemein, Polizeimeldungen, Ulm / Neu-Ulm Mittwoch, 18. September - 2019 15:25

Für einen tödlichen Angriff bei einem brutalen Wohnungseinbruch in Ulm ist ein 40-jähriger Angeklagter am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Die 47-jährige Ehefrau des Georgiers erhielt wegen Mittäterschaft eine dreijährige Freiheitsstrafe. Das Landgericht folgte im Fall des 40-Jährigen dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die ihn wegen Mordes angeklagt hatte. Für die russlandstämmige Frau hatte die Anklagevertretung eine Haftstrafe von sieben Jahren gefordert.

Der Angeklagte war laut Staatsanwaltschaft in den frühen Morgenstunden des 6. Januar 2018 mit zwei Komplizen in ein Reihenhaus in Ulm eingedrungen. Dort hielten sich eine 91 Jahre alte Frau und deren 59-jähriger Sohn auf. Die Einbrecher hätten den Mann schwer geschlagen und ihn mit Klebeband geknebelt, obwohl er im Mund blutete, stellte das Gericht fest. Das Opfer habe dadurch keine Luft mehr bekommen. Der Mann starb wenig später an den Folgen des Sauerstoffmangels. (AZ: 2 Ks 21 Js 488/18).

Vorherige Meldung:

Fast ein Jahr hat der Prozess gedauert, heute geht er nun zuende.

Im Prozess um den Einbruchsmord vom Ulmer Eselsberg sind die Urteile gefallen. Lebenslänglich für den Ehemann, seine Frau bekam drei Jahre Haft. Für das Gericht steht fest: Beide sind am Dreikönigstag 2018 am Veltlinerweg in eine Wohnung eingebrochen und haben einen 59-jährigen Bewohner totgeprügelt.

Meldung vom Morgen:

Am Ulmer Landgericht werden am Mittwoch (14.30 Uhr) Urteile gegen ein Ehepaar erwartet, das für einen Mord und einen Wohnungseinbruch verantwortlich sein soll.

Der zur Tatzeit 39 Jahre alte Mann soll in den frühen Morgenstunden des 6. Januar 2018 mit zwei Komplizen in ein Reihenhaus in Ulm eingedrungen sein. Dort hielten sich eine 91 Jahre alte Frau und deren 59-jähriger Sohn auf. Die Einbrecher sollen den Mann geschlagen und so stark geknebelt haben, dass er zu wenig Luft bekam. Er starb wenig später an den Folgen des Sauerstoffmangels. Die Staatsanwaltschaft hat für den Ehemann aus Georgien lebenslange Haft wegen Mordes, Raubes mit Todesfolge sowie gefährlicher Körperverletzung beantragt. Für die seinerzeit 46-jährige russlandstämmige Ehefrau forderte sie unter anderem wegen schweren Raubes eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren. Die Frau hatte die 91-Jährige für die Arbeiterwohlfahrt betreut und wusste wohl, dass sie Geld und Schmuck im Schlafzimmer deponiert hatte. Zudem soll sie gewusst haben, wie das Reihenhaus gesichert wurde. Die Verteidiger wollten lediglich Beihilfe zum Einbruch gelten lassen und plädierten auf Strafen von nicht mehr als zwei Jahren Haft. Die Haupttäter sollen demnach die zwei anderen Männer gewesen sein, ebenfalls Georgier. Sie konnten noch nicht in Ulm vor Gericht gestellt werden. Einer befindet sich in Israel in Haft und wartet auf seine Auslieferung, der andere sitzt in Georgien im Gefängnis.

Meldung vom 14.08.2019:

Das Urteil im Einbruchsmord vom Ulmer Eselsberg lässt weiter auf sich warten – es fällt wohl erst Mitte September.

Nach den Plädoyers der Anklage waren heute die Plädoyers der Verteidigung geplant. Da aber ein Anwalt erkrankt war, wurde die Verhandlung auf Mitte September verschoben. Die Staatsanwaltschaft fordert für den Hauptangeklagten Lebenslang und für die mitangeklagte Ehefrau sieben Jahre Haft. An der Tat Anfang 2018 sollen noch zwei Komplizen beteiligt gewesen sein. Der eine sitzt in Israel in Haft und wartet auf seine Auslieferung, der andere ist in Georgien in Haft. Sie sollen in ein Haus eingebrochen sein und den Bewohner niedergeschlagen, sowie geknebelt haben. Der 59-Jährige starb kurz nach der Tat an den Folgen der schweren Verletzungen.

Stand 11 Uhr:

Im Prozess um den Einbruchsmord vom Ulmer Eselsberg ist noch offen, wann das Urteil verkündet wird.

Inzwischen wurden die Plädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre Haft für die Frau und eine lebenslange Haft für deren Ehemann wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes. Nach bisherigen Informationen will der Verteidiger der Ehefrau noch heute sein Plädoyer halten. Anschließend könnte auch unter Umständen das Urteil fallen. Wir halten Sie natürlich im laufenden DONAU 3 FM-Programm informiert.

Meldung vom 08.08.2019:

Im Prozess um den brutalen Einbruchsmord vom Ulmer Eselsberg wurden die Plädoyers verschoben.

Und zwar, weil es neue Beweisanträge gibt. Neu ist, dass der bisher flüchtig geglaubte vierte Verdächtige nicht unbekannt ist, sondern in Georgien wegen einer Drogensache im Gefängnis sitzt. Man will ihn nun dort vernehmen. Ob das klappt, ist noch nicht klar. Am Dienstag geht der Prozess weiter. Ob dann plädiert wird, ist ebenfalls auch noch fraglich.

Meldung vom 02.07.2019:

Im Prozess um den Raubmord vom Ulmer Eselsberg ist die mitangeklagte Ehefrau jetzt frei.

Der Haftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt. Nach dem Überfall am Dreikönigstag 2018 starb der 59-jährige Hausbewohner. Die Frau hatte bei ihm als Putzhilfe gearbeitet und soll den Tipp gegeben haben. Ihr Mann ist wegen Mordes angeklagt.

Meldung vom 02.01.2019:

Die Auslieferung aus Israel eines Verdächtigen des Ulmer Einbruchsmordes kann sich noch mehrere Wochen hinziehen. Das sagte ein Sprecher des Bundesjustizministeriums gegenüber DONAU 3 FM. Der Staatsanwaltschaft Ulm liegt noch nichts vor, seitdem ein Gericht in Jerusalem vergangene Woche die Auslieferung eines 34-Jährigen genehmigt hatte. Er soll Anfang Januar 2018 an dem Einbruch im Veltlinerweg beteiligt gewesen sein. Ein 59-jähriger Bewohner starb, seine Mutter wurde verletzt. In dem Fall steht ein Ehepaar bereits vor Gericht. Ihr Prozess soll Freitag in einer Woche weitergehen.

Meldung vom 27.12.2018:

Fast ein Jahr nach einem Einbruch mit tödlichem Ausgang in Ulm will Israel einen Tatverdächtigen nach Deutschland ausliefern. Das Bezirksgericht in Jerusalem habe die Auslieferung des 34-jährigen Israelis genehmigt, damit er in Deutschland wegen Mordes, schwerer Körperverletzung, Schadensverursachung und Einbruchs angeklagt werden könne, teilte das Justizministerium in Jerusalem heute mit. Der Mann werde verdächtigt, Anfang Januar 2018 an einem Einbruch in ein Haus in Ulmbeteiligt gewesen zu sein. Bei dem Einbruch war ein 59 Jahre alter Mann, der die Wohnung mit seiner Mutter teilte, so schwer geschlagen worden, dass er kurz darauf im Krankenhaus starb. Auch die damals 91 Jahre alte Mutter sei von den Tätern verletzt worden, teilte das israelische Justizministerium mit. Bei der Tat wurden Geld und Schmuck gestohlen. Die israelische Polizei nahm den Israeli im Februar aufgrund eines internationalen Haftbefehls in der Küstenstadt Aschkelon fest. Der Mann hatte nach Angaben der deutschen Behörden vorher bereits im Gefängnis gesessen. In dem Fall steht bereits ein Ehepaar – ein Mann aus Georgien und seine Ehefrau aus Kasachstan – vor Gericht. Ein mutmaßlicher Komplize ist noch auf der Flucht. Das Verfahren gegen das Ehepaar soll am 11. Januar fortgesetzt werden.

Meldung vom 27.06.2018:

Nach dem Einbruchsmord vom Ulmer Eselsberg im Januar wurden zwei Verdächtige festgenommen, nun ist Anklage gegen sie erhoben worden – wegen Mordes aus Habgier. Ein Georgier und seine russische Ehefrau sollen bei dem Einbruch den Hausbewohner so schwer verletzt haben, dass er kurz darauf starb. Beide bestreiten die Vorwürfe. Inzwischen wurde die Auslieferung eines in Israel festgenommenen mutmaßlichen Mittäters beantragt. Die israelische Justiz muss darüber noch entscheiden. Gegen einen vierten Verdächtigen wird ermittelt.

Stand 10 Uhr:

Im Ulmer Einbruchsmord hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage wegen Mordes aus Habgier erhoben. Verantworten für den Tod eines 59-jährigen Hausbewohners müssen sich ein 39 Jahre alter Georgier und seine 46 Jahre alte russische Ehefrau. Sie sollen am 6.Januar bei einem Einbruch am Eselsberg den Mann so schwer verletzt haben, dass er noch am selben Tag verstarb. Das Diebesduo erbeutete dabei Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von 10.000 Euro.

Meldung vom 12.04.2018:

Nach dem Einbruchsmord vom Ulmer Eselsberg im Januar steht ein weiterer Mann unter Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Der 36-Jährige soll sich in Georgien aufhalten. Die Ermittler sind mit den dortigen Behörden in Kontakt. Einen Haftbefehl gegen ihn gibt es aber noch nicht. Unterdessen soll ein in Israel festgenommener 32-jähriger Verdächtiger nach Deutschland ausgeliefert werden. Ein Gericht in Israel muss darüber noch entscheiden. Zwei Verdächtige sitzen schon in U-Haft. Sie sollen bei einem Einbruch den Bewohner totgeprügelt haben.

Meldung vom 22.02.2018:

Die Staatsanwaltschaft will den in Israel festgenommenen dritten Verdächtigen des Einbruchsmords vom Ulmer Eselsberg so schnell wie möglich hier haben. Ein formelles Auslieferungsersuchen ist gerade in Vorbereitung, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ulm DONAU 3 FM. Bis der Tatverdächtige hier ist, können aber mehrere Tage oder Wochen vergehen. Ein Paar sitzt schon in U-Haft, weil es beschuldigt wird, bei dem Einbruch im Januar einen Bewohner totgeprügelt zu haben. Rund um die Tat war immer von möglichen weiteren Komplizen die Rede. Ein per internationalen Haftbefehl gesuchter 32-Jähriger wurde vor kurzem in einer israelischen Hafenstadt festgenommen.

Meldung vom 20.02.2018:

Nach der dritten Festnahme im Fall des Einbruchsmordes vom Ulmer Eselberg ist noch unklar, was genau der Gefasste mit der Tat zu tun hat. Die Ulmer Polizei hüllt sich aus ermittlungstaktischen Gründen in Schweigen. Fest steht: der 32-Jährige wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht und jetzt in Israel gefasst. Ob er zusammen mit dem bereits festgenommenen Pärchen den Einbruch in Ulm, bei dem ein 59-jähriger Bewohner starb, begann, ist unklar.

Stand 6 Uhr:

Nach dem tödlichen Einbruch vom Ulmer Eselsberg war ein Paar festgenommen worden, die Rede war aber auch von möglichen Komplizen! Nun ist in Israel ein Einbrecher festgenommen worden, der im Zusammenhang mit der Tat in Ulm von Anfang Januar stehen soll. Dabei war ein 59-jähriger Bewohner totgeprügelt worden. Die Täter mussten wohl Insiderwissen gehabt haben. Die Frau des festgenommenen Ehepaares war mehrmals berechtigt in der Wohnung. Israel hat den neuen Verdächtigen in einer Hafenstadt festgenommen und wartet nun auf ein Auslieferungsgesuch Deutschlands. Die Ulmer Polizei hält sich zu der Festnahme in Israel noch bedeckt.

Meldung vom 19.01.2018:

Das nach dem tödlichen Einbruch am Ulmer Eselsberg festgenommene Ehepaar bestreitet die Vorwürfe. Die 46-Jährige und ihr 39-jähriger Mann wollen für die Tatzeit ein Alibi haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ulm DONAU 3 FM. Der dringende Tatverdacht gegen das Paar besteht aber weiter, damit bleiben sie in Untersuchungshaft. Bei dem Einbruch sollen sie einen 59-jährigen Bewohner totgeprügelt haben. Die Täter verfügten wohl über Insiderwissen, da die verdächtige Frau vor der Tat mehrmals berechtigt in der Wohnung war. Näheres will die Staatsanwaltschaft wegen der noch laufenden Ermittlungen aber nicht sagen.

Meldung vom 17.01.2018:

Nach dem tödlichen Wohnungseinbruch am Ulmer Eselsberg kommen neue Details ans Licht. Opfer und Täter kannten sich wohl. Die 46-jährige Verdächtige hatte sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft mehrmals vor der Tat in der Wohnung aufgehalten. Sie und ihr 39-jähriger Mann sitzen in U-Haft. Sie sollen die Wohnung gezielt ausgesucht und den 59-jährigen Bewohner totgeprügelt haben. Bei seiner Vernehmung hatte der 39-Jährige sich in Widersprüche verstrickt. Die Einbrecher sollen Schmuck erbeutet haben, von dem aber jede Spur fehlt. Auch könnten weitere Personen an der Tat mitgewirkt haben.

Stand 10 Uhr:

Nach dem Einbruch mit tödlichem Ausgang in Ulm sitzen zwei Verdächtige in Haft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, handelt es sich um einen 39 Jahre alten Georgier und dessen russischstämmige Ehefrau. Ermittler fanden in der Wohnung des Getöteten demnach eine Spur, die von dem 39-Jährigen stammt. Bei der Vernehmung hatte er sich demnach in Widersprüche verstrickt. Die weiteren Ermittlungen bekräftigten den Verdacht gegen das Paar, hieß es. Der 39-Jährige, der in Ulm wohnt, ist seit Mittwoch vergangener Woche, seine 46 Jahre alte Frau seit Dienstag dieser Woche in Haft. Zuerst hatte die «Südwest Presse» berichtet. Unbekannte waren Anfang Januar in das Haus eingedrungen, in dem ein 59-Jähriger mit seiner 91 Jahre alten Mutter wohnte. Den Angaben zufolge schlugen sie den Mann nieder, fesselten ihn und verletzten ihn schwer. Er starb im Krankenhaus. Die Einbrecher flüchteten. Die Polizei hatte nach am Tag der Tat eine Sonderkommission gebildet. (dpa/lsw)

Stand von 08:20 Uhr:

Nach dem Einbruch mit tödlichem Ausgang in Ulm haben die Ermittler einem Medienbericht zufolge zwei Verdächtige festgenommen. Nach Informationen der «Südwest Presse» wurden sie am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt. Dem Blatt zufolge gibt es möglicherweise noch weitere Verdächtige. Eine Sprecherin der Polizei wollte den Bericht am Mittwoch zunächst nicht kommentieren, stellte aber eine mögliche Pressemitteilung im Laufe des Tages in Aussicht. Unbekannte waren Anfang Januar in das Haus eingedrungen, in dem ein 59-Jähriger mit seiner 91 Jahre alten Mutter wohnte. Den Angaben zufolge schlugen sie den Mann nieder, fesselten ihn und verletzten ihn schwer. Er starb im Krankenhaus. Die Einbrecher flüchteten. (dpa/lsw)

Stand von 06:10 Uhr:

Der Einbruchsmord vom Ulmer Eselsberg steht angeblich vor der Aufklärung. Nach exklusiven SWP-Informationen hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen, die gestern dem Haftrichter vorgeführt worden sind. Dem Bericht zufolge gibt es möglicherweise noch weitere Beteiligte. Details sind unbekannt. Einbrecher hatten im Veltlinerweg einen 59-Jährigen dermaßen brutal attackiert, so dass er starb.

Meldung vom 12.01.2018:

Wie schütze ich mich effektiv vor einem Wohnungseinbruch? Diese Frage stellen sich viele Ulmer, nachdem vergangenes Wochenende ein Mann in seiner Wohnung am Eselsberg starb. Die Ulmer Polizei informiert kommenden Donnerstag im Bürgerzentrum Eselsberg  über sinnvolle Möglichkeiten, Einbrechern einen Riegel vorzuschieben. Um 19 Uhr geht’s los. Der Eintritt ist frei.

Meldung vom 11.01.2018:

Unter dem Eindruck des schlimmen Verbrechens am Eselsberg fordert die Ulmer CDU beim Thema Sicherheit einen engen Schulterschluss zwischen den Bürgern, den zuständigen Behörden und der Polizei. Die CDU schlägt regelmäßige Infoveranstaltungen in den Stadtteilen zur Sicherheitslage vor. Am Montag trifft sich der CDU-Vorstand mit dem Leiter des Ulmer Ordnungsamtes zu einem Gespräch.

Meldung vom 09.01.2018:

Die Einbrecher sind schuld am Tod eines Bewohners in Ulm. Das hat die Obduktion der Leiche ergeben. Demnach kam der 59-Jährige durch die schweren Kopfverletzungen ums Leben. Die Unbekannten waren Samstagfrüh in das Haus am Eselsberg eingebrochen und hatten den Mann niedergeschlagen und gefesselt. Kurz darauf starb er im Krankenhaus. Von den Einbrechern fehlt weiter jede Spur – und das trotz der Befragungen von Anwohnern und der Hinweise von Zeugen. Die Ermittler hatten nach der Tat in der Reihenhaussiedlung Handzettel verteilt. Bei dem Einbruch haben die Täter wohl Schmuck erbeutet. Die Höhe der Beute ist noch unklar.

Die Ermittler bitten weiter um Zeugenhinweise und fragen:

Wer hat am Samstag zwischen 1 Uhr und 4 Uhr am Eselsberg im Bereich zwischen dem Ruländerweg, dem Schmalen Weg und der Heilmeyersteige, insbesondere beim Veltlinerweg und dem Scultetusweg, verdächtige Personen gesehen?
Wer hat in diesem Bereich in den vergangenen Tagen verdächtige Personen gesehen?
Wem sind dort fremde Fahrzeuge aufgefallen?
Wer kann sonst Hinweise geben?

Hinweise bitte an die Ulmer Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 0731/1880 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Stand 16 Uhr:

Nach dem tödlichen Einbrecher-Drama vom Ulmer Eselsberg untersucht die Polizei Parallelen zu anderen Fällen. Erst an Silvester hatte es ganz in der Nähe einen Einbruch gegeben. Am vergangenen Wochenende hatten unbekannte Täter einen Bewohner geschlagen und gefesselt. Der 59-Jährige starb kurz darauf im Krankenhaus. Die Leiche des Mannes wurde obduziert. Das Ergebnis soll noch heute vorliegen.

Meldung vom 08.01.2018:

Es gibt noch keine heiße Spur auf die Täter nach dem tödlichen Einbrecher-Drama am Ulmer Eselsberg. Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet, um die zwei Unbekannten zu fassen. Sie wertet die Spuren aus der Reihenhaus-Siedlung im Veltlinerweg und die Hinweise aus und befragt die Nachbarn. Die Einbrecher waren äußerst brutal vorgegangen. Die Einbrecher hatten einen Bewohner geschlagen und gefesselt. Der 59-Jährige starb wenig später im Krankenhaus. Eine Obduktion der Leiche soll die genaue Todesursache klären. Die 91-jährige Mutter, die mit im Haus lebt, wurde nicht verletzt. Die Polizei sucht weiter dringend Zeugen, die in der Nacht auf Samstag und auch die Tage davor Verdächtiges gesehen haben. Wenn man Einbrecher bei sich daheim vermutet, rät die Polizei: Licht anmachen, den Tätern eine Fluchtmöglichkeit geben, sich ihnen aber nie in den Weg stellen.

Stand 8 Uhr:

Nachdem ein Mann in Ulm in seinem Haus von Einbrechern tödlich verletzt worden ist, ermittelt nun eine Sonderkommission. Das teilte ein Sprecher der Polizei am Montag mit. Unbekannte waren in der Nacht zum Samstag in das Haus eingedrungen, in dem der 59-Jährige mit seiner 91 Jahre alten Mutter wohnte. Den Angaben zufolge schlugen die Unbekannten den Mann nieder, fesselten ihn und verletzten ihn schwer. Er starb noch am Samstag im Krankenhaus. Wer für die gewalttätige Tat verantwortlich war, sei noch nicht bekannt, so die Ermittler. Sie gehen von zwei Tätern aus. (dpa/lsw)

Stand 07.00 Uhr:

Nach einem Angriff von Einbrechern ist ein 59-Jähriger aus Ulm gestorben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll eine Obduktion die Todesursache klären. Unbekannte waren in der Nacht zum Samstag in das Haus eingedrungen, in dem der 59-Jährige mit seiner 91 Jahre alten Mutter wohnte. Den Angaben zufolge schlugen die Unbekannten den Mann nieder, fesselten ihn und verletzten ihn schwer. Er starb noch am Samstag im Krankenhaus. Die Einbrecher flüchteten nach der Attacke – ob mit oder ohne Beute, war zunächst unklar. Offen war auch, ob deren Angriff ursächlich für den Tod des Mannes war. Seiner 91 Jahre alten Mutter taten die Unbekannten einem Sprecher zufolge nichts. Die Seniorin wird ihm zufolge von Angehörigen betreut. Die Polizei ging von mindestens zwei Tätern aus und fahndete zeitweise mit Hunden und einem Hubschrauber nach ihnen. Die Ermittler baten am Sonntag erneut auch Zeugen um Hinweise. Demnach sollen die Einbrecher bei der Tat Kapuzenjacken getragen haben. Nach Angaben des Polizeisprechers rückten bereits Ermittler aus, um mögliche Zeugen zu befragen – etwa in der Nachbarschaft. Eine heiße Spur gab es zunächst aber nicht. (dpa/lsw)

Bei der Suche bittet die Kriminalpolizei die Bevölkerung um Hinweise und fragt:  Wer hat am Samstag zwischen 1 Uhr und 4 Uhr am Eselsberg im Bereich zwischen dem Ruländerweg, dem Schmalen Weg und der Heilmeyersteige, insbesondere beim Veltlinerweg und dem Scultetusweg, verdächtige Personen gesehen? Wer hat in diesem Bereich in den vergangenen Tagen verdächtige Personen gesehen? Wem sind dort fremde Fahrzeuge aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben? Hinweise bitte an die Ulmer Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 0731/1880 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Foto: DONAU 3 FM

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