Eltern kritisieren Schule für Schweigen nach Voyeur-Fall

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Heidenheim Mittwoch, 18. Juli - 2018 14:40

Nach dem Voyeur-Skandal von Heidenheim gehen die Eltern auf die Barrikaden. Der Landeselternbeirat wirft dem Gymnasium und der Schulaufsichtsbehörde vor, dass sie den Vorfall vom Herbst 2017 vertuschen wollten. Erst gestern wurde bestätigt, dass ein Lehrer in der Damendusche einer Sporthalle heimlich gefilmt hatte – aber nicht während der Dienstzeit, sondern beim abendlichen Vereinssport. Opfer waren daher keine Schüler. Das Gerücht kursierte schon länger, eine Mitteilung an die Eltern gab es aber nicht. Der Lehrer akzeptierte eine Geldstrafe und unterrichtet auch nach dem Vorfall weiter an der Schule.

Meldung vom 17.07.2018:

Ganz Schwaben wundert sich! Warum bekommt ein Lehrer nach dem Voyeur-Skandal an einem Heidenheimer Gymnasium nur eine Geldstrafe? Er darf weiter unterrichten. Für ein Berufsverbot gab es keine Grundlage, heißt es von der Staatsanwaltschaft Ellwangen. Der Lehrer hatte in der Damenumkleide heimlich gefilmt, außerhalb seiner Dienstzeit. Seine Opfer waren keine Kinder, sondern Teilnehmerinnen beim abendlichen Vereinssport. Es war ein einmaliger Vorfall. Die Kamera wurde sofort entdeckt und entfernt. Der Lehrer hat sein Fehlverhalten eingestanden und sich bei den Betroffenen entschuldigt.

Stand 13 Uhr:

An einem Heidenheimer Gymnasium sorgt ein Voyeur-Skandal für Aufregung. Ein Lehrer hat in einer Damenumkleide heimlich gefilmt. Seine Opfer waren aber keine Kinder, sondern Teilnehmerinnen beim abendlichen Vereinssport. Dafür hat der Lehrer inzwischen schon eine Strafe über mehrere tausend Euro bekommen. Das Pikante: der Mann darf weiter an der Schule unterrichten. Es seien keine weiteren Konsequenzen möglich, heißt es.

Foto: pixabay.com/sbl0323 – Symbolbild

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