Förderprogramm bringt Geldregen

Allgemein, Günzburg Freitag, 2. August - 2019 10:31

Für Krumbach und Ichenhausen regnet es eine halbe Million Euro aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“.

330.000 Euro gehen nach Krumbach, 180.000 Euro erhält Ichenhausen. Damit können z.B. Zugänge und Wege für behinderte Menschen barrierefrei gemacht werden oder auch Jugend- und Senioren-Projekte bezuschusst werden.

Die Original-Presseinfo:

Wie die im Landkreis Günzburg direkt gewählten Abgeordneten Dr. Georg Nüßlein und dessen Landtagskollege Alfred Sauter mitteilen, erhalten in diesem Jahr die Stadt Krumbach 330.000 Euro und die Stadt Ichenhausen 180.000 Euro aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“. Mit diesem Förderprogramm wollen Bund und Freistaat „die Wohn- und Lebensqualität in den Quartieren erhöhen, die Generationengerechtigkeit verbessern und die Integration aller Bevölkerungsgruppen optimieren“, wie Nüßlein und Sauter in einer Pressemitteilung schreiben. Mit den Geldern können z.B. Zugänge und Wege für behinderte Menschen barrierefrei gemacht werden, Jugend- und Senioren-Projekte bezuschusst werden oder Maßnahmen zur Integration von sozial benachteiligten Gruppen bezahlt werden. Ichenhausen ist seit 2010 im Bund-Länder-Städtebauförderprogramm Soziale Stadt aktiv, erläutern die CSU-Politiker. Schwerpunkte der Altstadterneuerung sind Gebäudesanierungen mit Aufwertung des Wohnumfeldes sowie die Neugestaltung öffentlicher Räume. Künftig möchte die Stadt Ichenhausen die Belange der Barrierefreiheit verstärkt berücksichtigen. Im Programmjahr 2019 steht die Sanierung weiterer, teils privater Gebäude im Fokus. Hierzu wird 2019 auch das Kommunale Fassadenprogramm ebenso wie das Quartiersmanagement fortgeführt. Ebenfalls 2019 wird die Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes als Grundlage für die künftige Stadtsanierung vorbereitet. Die Stadt Ichenhausen profitiert ebenfalls vom Investitionspakt Soziale Integration im Quartier und bereitet derzeit die Umsetzung des Projekts „Quartiersgarten Annastraße“ vor. Krumbach führt nach Auskunft von Nüßlein und Sauter die Sanierung der Innenstadt seit 2008 im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ durch. Nach erfolgreicher Eröffnung des Bürgerhauses „im vorbildlich sanierten Schwarzbäck-Haus“ wird im laufenden Programmjahr mit den Mitteln der Städtebauförderung die Aufwertung des Umfeldes erfolgen. Neben einem attraktiven Vorplatz für das Bürgerhaus werden angrenzende Abschnitte der Heinrich-von-Sinz-Straße und der Synagogengasse gestaltet. Das Quartiersmanagement und das Kommunale Förderprogramm werden als wichtige Elemente der Stadtsanierung Krumbachs fortgeführt. Die CSU-Abgeordneten zeigen sich erfreut, dass mit Krumbach und Ichenhausen zwei Städte aus dem Landkreis in den Genuss der Fördergelder kommen: „In Bayern stehen heuer rund 45,5 Millionen Euro für 118 Städte und Gemeinden zur Verfügung. Davon fallen auf Schwaben 4.770.000 Euro für zusammen 15 verschiedene Gemeinden. Das zeigt, dass Bund und Freistaat die Förderung sozialer Projekte unmittelbar vor Ort, in den Kommunen, also da, wo man wirklich weiß, welche Maßnahmen am sinnvollsten sind, ernst nehmen“, erläutert Landtagsabgeordneter Sauter. Sein Bundestagskolleg Georg Nüßlein ergänzt: „Den vielen sozial engagierten Menschen und größtenteils ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Krumbach und Ichenhausen soll mit den Geldern für das Gelingen ihrer großartigen Arbeit im sozialen Bereich unter die Arme gegriffen werden. Und das kommt schlussendlich vor allem denen zugute, die es im Alltag schwerer haben und der Hilfe anderer bedürfen“, so Nüßlein abschließend.


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