Handwerkskammer fordert: Verursacherhaftung bei Diesel-Nachrüstung

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Mittwoch, 26. September - 2018 6:00

Die Handwerkskammer Ulm fordert in Sachen Diesel-Nachrüstung, dass die Verursacher, also die Autobauer, die Kosten tragen sollen. Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm: „Wir erwarten jetzt vom Verursacher, der Automobilindustrie, dass sie das Problem durch Nachrüstungen auf ihre Kosten löst. Es kann doch nicht sein, das sich der Verursacher auf die Position zurückzieht: ‚Ihr Handwerker könntet bei mir jetzt ein neues Auto kaufen, das den Vorgaben für Co2-Emissionen entspricht.‘ Dann wäre die Verursachung des Schlamassels letztlich ja eine Verkaufsstrategie.“ Die Handwerkskammer Ulm und ihr Verkehrsausschuss pochen darauf, dass der Schaden und die Nachrüstungskosten nicht am fahrenden Handwerksbetrieb hängen bleiben. Die Bundesregierung strebt eine Einigung im Diesel-Streit bis Freitag an.

Foto: pixabay.com/Paulina101

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