Gericht spricht Ulmer Drogerie-Unternehmer Erwin Müller Schadenersatz von Bank zu 

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Freitag, 14. September - 2018 9:40

Im Streit um 45 Millionen Euro Schadenersatz wegen falscher Anlageberatung hat sich der Ulmer Drogerie-Unternehmer Erwin Müller erneut gegen die Schweizer Bank Sarasin durchgesetzt. Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart wies am Freitag die Berufung der Bank gegen ein Urteil des Landgerichts Ulm zurück, das im vergangenen Jahr bereits zu Gunsten Müllers entschieden hatte. Nun befand auch das OLG, dass der Drogerie-Unternehmer Anspruch auf die 45 Millionen Euro habe. Die Bank mit Sitz in Basel habe ihre Pflichten verletzt und Müller beim Kauf von Anteilen an einem Luxemburger Fonds nicht ausreichend informiert, befanden die Richter. Gegen das Urteil ist noch Revision möglich.

Meldung vom Morgen:

Seit Jahren tobt vor Gericht ein Streit um Millionen zwischen dem Ulmer Drogerie-Unternehmer Erwin Müller und der Schweizer Bank Sarasin. Der 85-Jährige wirft der Bank vor, beim Kauf von Fondsanteilen falsch beraten worden zu sein. Die Bank gibt an, Müller über alle Risiken informiert zu haben. Müller hatte rund 50 Millionen Euro investiert und verloren. Heute soll am Oberlandesgericht in Stuttgart das Urteil im Berufungsprozess fallen.

Foto: DONAU 3 FM

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