Historisches Urteil? Landwirt wegen Tierquälerei zu Haftstrafe verurteilt

Alb-Donau-Kreis, Allgemein, DONAU 3 FM Region, Ulm / Neu-Ulm Samstag, 16. März - 2019 8:15

Tierschützer haben das gestrige Urteil in Ulm gegen einen Landwirt als historisch bezeichnet. Zum ersten Mal sei in Deutschland ein industrieller Tierhalter wegen Tierquälerei zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, heißt es von der „Soko Tierschutz“. Der Schweinezüchter aus Merklingen muss für drei Jahre in Haft. Wegen der katastrophalen Zustände in seinen Ställen waren hunderte Schweine verendet oder mussten von ihren Qualen erlöst werden.

Meldung vom 15.03.2019:

Ein Landwirt aus Merklingen ist heute wegen Tierquälerei vom Amtsgericht Ulm zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Landwirt hatte seinen Schweinemastbetrieb so sehr vernachlässigt, dass 160 Tiere notgeschlachtet werden mussten. Tierschützer hatten vor Prozessbeginn vor dem Gerichtsgebäude demonstriert.

Meldung vom Vormittag:

Vor dem Amtsgericht Ulm haben heute Tierschützer gegen skandalöse Zustände in der Tierhaltung protestiert. Grund dafür war der Prozessbeginn gegen einen Schweinewirt aus Merklingen. Dieser hat auch sogleich gestanden. Der Mann soll seinen Hof so vernachlässigt haben, dass 160 der damals 1.200 Schweine notgeschlachtet werden mussten.

Foto: DONAU 3 FM

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