Krähen werden auch 2020 umgesiedelt

Allgemein, Biberach, DONAU 3 FM Region Donnerstag, 26. September - 2019 16:45

Wie geht es weiter im Dauerthema Saatkrähen in Laupheim? Werden die Tiere auch im nächsten Jahr weiter umgesiedelt? Ja, das werden sie. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Dafür werden 80.000 Euro bereit-gestellt. Jahrelang kämpfen die Laupheimer schon gegen eine Krähenplage an. Seit 2017 werden die unliebsamen Vögel an den Stadtrand umgesiedelt.

Meldung vom 03.04.2019:

Geschrei, Kot und Geflatter in der Innenstadt haben die Laupheimer beinahe verzweifeln lassen. Drei Jahre in Folge haben geschulte Falken und Bussarde die Saatkrähen aus der Laupheimer Innenstadt vertrieben. Jetzt trägt die Aktion offenbar Früchte: die Kolonie baut jetzt ihre Nester am Stadtrand. Ganz billig wars nicht: für die Falkner hat die Stadt 90.000 Euro ausgegeben.

Meldung vom 17.09.2018:

Laupheim und das Problem mit den nervigen Saatkrähen – das ist eine wirklich unendliche Geschichte! Heute Abend soll der Bauausschuss die dafür nötigen Mittel fürs kommende Jahr bereitstellen. Auch 2019 sollen die Krähen aus den städtischen Parkanlagen umgesiedelt und vergrämt werden. Dazu sind wieder Experten mit ihren Falken im Einsatz. 90.000 Euro werden die Maßnahmen kosten. In diesem Jahr waren erstmals auch Geräte im Einsatz, die durch akustische Signale die Tiere vertreiben. Alle drei Friedhöfe der Stadt sind mittlerweile frei von Krähen.

Meldung vom 17.04.2018:

Problem noch nicht gelöst! Auch nach der jüngsten Vergrämungs-Aktion in Laupheim sind die Saatkrähen noch immer da. Zwei Monate lang haben Falken die Vögel gestört – sie sollten sie vertreiben. Doch das ist nur zum Teil gelungen. Die Kolonie aus dem Schlosspark ist einfach 500 Meter weiter gezogen. Schon seit Jahren belästigen die unter Artenschutz stehenden Krähen die Anwohner.

Meldung vom 05.12.2017:

Lärm im Schlosspark, auf dem Friedhof durch Kot verdreckte Grabsteine! Das gehört in Laupheim zum Glück der Vergangenheit an. Die Krähenplage ist nicht mehr ganz so schlimm, weil die nervigen Tiere durch Falken vertrieben werden. Doch das kostet. 2018 nimmt die Stadt dafür wieder rund 100.000 Euro in die Hand. Oberbürgermeister Rainer Kapellen würde die unter Artenschutz stehenden Saatkrähen lieber abschießen. Das hat er in einem Brief an den Baden-Württembergischen Städtetag klargestellt.

Stand 13 Uhr:

In Laupheim vertreiben Greifvögel die lästigen Saatkrähen – mit Erfolg: die Krähenplage in der Stadt ist inzwischen weniger schlimm. Auch im kommenden Jahr soll die Vertreibungs-Aktion mit den Falken weitergehen. Rund 100.000 Euro lässt sich die Stadt das kosten. Viel weniger würde es kosten, die Krähen abzuschießen. Doch das ist nicht erlaubt, da die Tiere unter Artenschutz stehen. Laupheims Oberbürgermeister Rainer Kapellen fordert nun in einem Brief an den Baden-Württembergischen Städtetag, mit der Politik über eine Aufhebung des Schutzstatus der Krähen zu diskutieren.

Meldung vom 03.04.2017:

Seit Jahren werden die Laupheimer nicht Herr der Krähenplage. Pläne zum Abschuss oder Umsiedlung der Vögel wurden nicht erlaubt oder waren wirkungslos. Die Stadt Laupheim gibt heute aber endlich den lang ersehnten Erfolg bekannt: Mit Falken werden die Saatkrähen nun gejagt und das seit Februar mit Erfolg. Die Aktion wird bis Mitte April verlängert. Die Falkner sind mit ihren Tieren täglich bis zu zwölf Stunden im Einsatz. Damit die Saatkrähe nicht wiederkommt, wurden im Schlosspark über einhundert Nester entfernt und in einem Biotop bei Laupheim wieder aufgebaut. Dort dürfen die Krähen nun ungestört ihr Dasein fristen.

Foto: pixabay.com/frolicsomepl

Stand 7 Uhr:

Kampf den Saatkrähen: In Laupheim wird seit Februar durch den Einsatz von Greifvögeln versucht, der Krähenplage Herr zu werden und die Tiere am Nestbau und der Brut in unerwünschten Gebieten zu hindern. Geplant ist eine Umsiedlung der Tiere in das Biotop in der Bibri. Bis Ende März war die Maßnahme zur Saatkrähenvergrämung genehmigt – heute will die Stadt offiziell Bilanz ziehen und Ergebnisse vorlegen.

Meldung vom 01.12.2016:

Im Kampf gegen die im Stadtgebiet ungeliebten Saatkrähen startet Laupheim nun konkrete Maßnahmen. So sollen rund 40 Nester im Stadtgebiet ab- und in der freien Landschaft im Rißtal wieder aufgebaut werden. Parallel dazu sollen die Vögel mit speziellen Rufen angelockt werden. Saatkrähen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht gejagt werden.

 

Fotos vom Landratsamt Biberach:

Fotos aus Laupheim:

 


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