Marode Gänstorbrücke: die Monitoring-Anlage wird nun montiert

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Ulm / Neu-Ulm Montag, 22. Oktober - 2018 6:10

Bei der maroden Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm steht diese Woche der nächste größere Schritt an. Die Monitoring-Anlage, die fortlaufend die Beanspruchung der Brückenteile misst, wird montiert. Bis zum 30. Oktober wird dafür immer nachts eine weitere Fahrspur gesperrt, der Verkehr wird dann durch eine Baustellenampel geregelt.

Meldung vom 02.10.2018:

Die Messungen haben die bisherigen Vermutungen bestätigt: die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm ist in einem sehr schlechten Zustand. Heute Nachmittag ist die Brücke wieder Thema im Ulmer Bauausschuss. Die Räte werden dabei informiert, dass an einem Ersatzneubau kein Weg vorbeiführt. Noch rund sechs Jahre lang kann der Verkehr zweispurig über die Brücke rollen. Weitere Messungen sind nötig: so kann Ende des Monats die Monitoring-Anlage in Betrieb gehen. Dabei soll festgestellt werden, wie einzelne Brückenteile auf den Verkehr reagieren. Mitte November gibt es dann noch einen Belastungstest mit schweren Kranfahrzeugen auf der Gänstorbrücke.

Meldung vom 26.09.2018:

Ab sofort wird wieder an der maroden Gänstorbrücke Ulm gearbeitet. Weitere Untersuchungen der Brückenkonstruktion sollen zusätzliche Erkenntnisse über deren baulichen Zustand liefern. Zugleich laufen die ersten Arbeiten für den Einbau einer Monitoringanlage. Damit wird die Brücke fortlaufend überwacht. Der Verkehr soll nicht betroffen sein.

Meldung vom 30.08.2018:

Die Ulmer SPD fordert einen Neubau der maroden Gänstorbrücke! Auch in der Stadtverwaltung zeichnet sich ab, dass eine Sanierung wohl zu teuer ist. Am 2. Oktober wird der Ulmer Bauausschuss über den aktuellen Stand informiert. Bis zum November sollen an der Brücke laut einer Stadtsprecherin Messgeräte eingebaut werden, die die Belastung der Brücke errechnen können. Dann wird auch ein Belastungstest mit schweren Fahrzeugen auf der Gänstorbrücke durchgeführt.

Meldung vom 16.08.2018:

In Ulm und Neu-Ulm wird eine Katastrophe wie in Genua nahezu ausgeschlossen. Das schreibt heute die SWP. Als Gründe werden eine andere Bauweise und eine regelmäßige Überwachung aller maroden Brücken genannt. Grund zur Panik bestehe nicht. Manche Brücken, wie die durch Rost besonders in Mitleidenschaft gezogenen Beringerbrücke, würden sogar täglich kontrolliert, heißt es in dem Bericht. Ein aktuelles Beispiel ist auch die baufällige Gänstorbrücke. Sie ist seit Ende Juni nur noch einspurig je Richtung befahrbar. Demnächst soll das Bauwerk einem Belastungstest unterzogen werden. Geplant ist, dass abends oder nachts tonnenschwere Kran-Fahrzeuge über die Brücke fahren. So soll getestet werden, wie stabil sie noch ist. Die Ergebnisse fließen dann in die Berechnungen der Experten mit ein.

Meldung vom 19.07.2018:

Noch immer ist unklar, ob die marode Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm saniert werden kann oder ob ein Neubau her muss. Ein Belastungstest der Brücke soll den Ingenieuren bei ihrer Entscheidung helfen. Geplant ist, dass in wenigen Wochen abends oder nachts tonnenschwere Kran-Fahrzeuge über die Brücke fahren. So soll getestet werden, wie stabil sie noch ist. Die Ergebnisse fließen dann in die Berechnungen der Experten mit ein.

Stand 13 Uhr:

Nach den Probebohrungen steht die nächste Phase der Prüfung der maroden Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm an. In einigen Wochen soll sie einem Belastungstest unterzogen werden. Tonnenschwere Kran-Fahrzeuge werden abends oder nachts über die Brücke fahren, um zu testen, wie belastbar und stabil sie ist. Ein Konzept wird gerade erarbeitet. Schon jetzt wurden Sensoren und eine Laserscan-Technik installiert, um zu sehen, wie sich die Brücke dehnt und wie viele Fahrzeuge sie benutzen. Am Ende werden die Ingenieure alle Ergebnisse übereinander legen und berechnen, was mehr Sinn macht: eine Sanierung oder ein kompletter Neubau der Gänstorbrücke.

Meldung vom 18.07.2018:

Es bleibt dabei, die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm bleibt weiter nur einspurig in jede Fahrtrichtung befahrbar. Die marode Brücke soll jetzt weiter eingehend untersucht werden. Erst dann wird entschieden, ob sich eine Sanierung lohnt. Die Brücke weist im Inneren Korrosions-Schäden auf. Täglich rollen fast 28 000 Fahrzeuge über die Brücke über die Donau.

Meldung vom 17.07.2018:

Seit Wochen ist auf der Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm pro Richtung nur noch eine Spur frei, weil die Brücke marode ist. Vor allem im Berufsverkehr kommt es zu Staus! Fachausschüsse der beiden Städte beraten heute zeitgleich, was zu tun ist. Kann die Brücke aus den 50er Jahren noch saniert werden oder muss gleich ein kompletter Neubau her? Letzte Woche waren auch an der Brückenoberseite Bohrungen durchgeführt worden. Die Ergebnisse sollen heute präsentiert werden.

Meldung vom 11.07.2018:

Seit auf der Gänstorbrücke pro Richtung nur noch eine Spur frei ist, kommt es immer wieder zu Staus. Nun wurde die Fußgängerampel auf der Ulmer Seite der Brücke außer Betrieb genommen. Das soll für mehr Verkehrsfluss sorgen. Für Fußgänger und Radler wurde eine Mittelinsel eingerichtet. Die Ampel bleibt solange abgeschaltet, bis klar ist, wie es mit der maroden Brücke weitergeht.

Meldung vom 06.07.2018:

Etwas mehr Verkehr gibt es, aber das befürchtete Chaos ist ausgeblieben! Diese erste Zwischenbilanz ziehen die Städte Ulm und Neu-Ulm in Sachen Gänstorbrücke auf Nachfrage von DONAU 3 FM. Seit einer Woche ist dort pro Richtung nur noch eine Fahrspur frei, weil die Brücke marode ist. Vor allem zur Rush Hour staut es sich. Verkehrsexperten beobachten das und planen, die Ampelschaltungen weiter zu optimieren. Bislang wurden nur auf der Unterseite der Brücke Schäden entdeckt. Nächste Woche Mittwoch soll auch die Oberseite, auf den gesperrten Spuren, mal genauer unter die Lupe genommen werden. Ob die Gänstorbrücke saniert werden kann oder ob ein kompletter Neubau her muss, ist noch unklar. Am 17. Juli werden zeitgleich der Ulmer Bauausschuss und der Neu-Ulmer Stadtentwicklungsausschuss darüber beraten.

Meldung vom 04.07.2018:

Seit wenigen Tagen ist die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm nur noch eingeschränkt befahrbar. Grund sind massive Schäden in der Unterkonstruktion. Der Ulmer Landtagsabgeordnete Martin Rivoir hat jetzt im Stuttgarter Verkehrsministerium um Auskunft gebeten, mit welcher Förderung die Stadt rechnen kann. Die Sanierung der Brücke wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Meldung vom 30.06.2018:

Die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm ist so marode, dass dort bis auf weiteres zwei Spuren gesperrt sind. Das hat die Ulmer CDU zu einem Eilantrag veranlasst, weil mehrere Brücken in der Stadt sanierungsbedürftig sind. Die CDU fordert, die notwendigen Sofortmaßnahmen zur Sanierung der Gänstorbrücke zu beschließen und die dafür nötigen Mittel im Nachtragshaushalt 2018 bereitzustellen.

Meldung vom 28.Juni 2018:

Hiobsbotschaft für alle Pendler zwischen Ulm und Neu-Ulm. Die Gänstorbrücke ist ab heute Abend nur noch einspurig in jede Richtung befahrbar. Die aus den 50er-Jahren stammende Brücke weist erhebliche Schäden auf. Ulms Baubürgermeister Tim von Winning spricht von einer dringend notwendigen Maßnahme. Die Spannglieder der Brücke seien stark korrodiert. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, ist noch nicht klar. Davon nicht betroffen sind die Geh-und Radwege auf beiden Seiten der Brücke. Sie können weiter uneingeschränkt genutzt werden. Täglich rollen fast 18.500 Fahrzeuge über die Gänstorbrücke. Ein Neubau würde 15-20 Millionen Euro kosten.

Foto: DONAU 3 FM

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