Marode Gänstorbrücke: zwei Spuren bleiben weiter gesperrt!

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Ulm / Neu-Ulm Mittwoch, 18. Juli - 2018 13:12

Es bleibt dabei, die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm bleibt weiter nur einspurig in jede Fahrtrichtung befahrbar. Die marode Brücke soll jetzt weiter eingehend untersucht werden. Erst dann wird entschieden, ob sich eine Sanierung lohnt. Die Brücke weist im Inneren Korrosions-Schäden auf. Täglich rollen fast 28 000 Fahrzeuge über die Brücke über die Donau.

Meldung vom 17.07.2018:

Seit Wochen ist auf der Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm pro Richtung nur noch eine Spur frei, weil die Brücke marode ist. Vor allem im Berufsverkehr kommt es zu Staus! Fachausschüsse der beiden Städte beraten heute zeitgleich, was zu tun ist. Kann die Brücke aus den 50er Jahren noch saniert werden oder muss gleich ein kompletter Neubau her? Letzte Woche waren auch an der Brückenoberseite Bohrungen durchgeführt worden. Die Ergebnisse sollen heute präsentiert werden.

Meldung vom 11.07.2018:

Seit auf der Gänstorbrücke pro Richtung nur noch eine Spur frei ist, kommt es immer wieder zu Staus. Nun wurde die Fußgängerampel auf der Ulmer Seite der Brücke außer Betrieb genommen. Das soll für mehr Verkehrsfluss sorgen. Für Fußgänger und Radler wurde eine Mittelinsel eingerichtet. Die Ampel bleibt solange abgeschaltet, bis klar ist, wie es mit der maroden Brücke weitergeht.

Meldung vom 06.07.2018:

Etwas mehr Verkehr gibt es, aber das befürchtete Chaos ist ausgeblieben! Diese erste Zwischenbilanz ziehen die Städte Ulm und Neu-Ulm in Sachen Gänstorbrücke auf Nachfrage von DONAU 3 FM. Seit einer Woche ist dort pro Richtung nur noch eine Fahrspur frei, weil die Brücke marode ist. Vor allem zur Rush Hour staut es sich. Verkehrsexperten beobachten das und planen, die Ampelschaltungen weiter zu optimieren. Bislang wurden nur auf der Unterseite der Brücke Schäden entdeckt. Nächste Woche Mittwoch soll auch die Oberseite, auf den gesperrten Spuren, mal genauer unter die Lupe genommen werden. Ob die Gänstorbrücke saniert werden kann oder ob ein kompletter Neubau her muss, ist noch unklar. Am 17. Juli werden zeitgleich der Ulmer Bauausschuss und der Neu-Ulmer Stadtentwicklungsausschuss darüber beraten.

Meldung vom 04.07.2018:

Seit wenigen Tagen ist die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm nur noch eingeschränkt befahrbar. Grund sind massive Schäden in der Unterkonstruktion. Der Ulmer Landtagsabgeordnete Martin Rivoir hat jetzt im Stuttgarter Verkehrsministerium um Auskunft gebeten, mit welcher Förderung die Stadt rechnen kann. Die Sanierung der Brücke wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Meldung vom 30.06.2018:

Die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm ist so marode, dass dort bis auf weiteres zwei Spuren gesperrt sind. Das hat die Ulmer CDU zu einem Eilantrag veranlasst, weil mehrere Brücken in der Stadt sanierungsbedürftig sind. Die CDU fordert, die notwendigen Sofortmaßnahmen zur Sanierung der Gänstorbrücke zu beschließen und die dafür nötigen Mittel im Nachtragshaushalt 2018 bereitzustellen.

Meldung vom 28.Juni 2018:

Hiobsbotschaft für alle Pendler zwischen Ulm und Neu-Ulm. Die Gänstorbrücke ist ab heute Abend nur noch einspurig in jede Richtung befahrbar. Die aus den 50er-Jahren stammende Brücke weist erhebliche Schäden auf. Ulms Baubürgermeister Tim von Winning spricht von einer dringend notwendigen Maßnahme. Die Spannglieder der Brücke seien stark korrodiert. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, ist noch nicht klar. Davon nicht betroffen sind die Geh-und Radwege auf beiden Seiten der Brücke. Sie können weiter uneingeschränkt genutzt werden. Täglich rollen fast 18.500 Fahrzeuge über die Gänstorbrücke. Ein Neubau würde 15-20 Millionen Euro kosten.

Foto: DONAU 3 FM



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