Mehr Arbeitslose im Januar

Allgemein, Biberach, DONAU 3 FM Region, Günzburg, Ulm / Neu-Ulm Dienstag, 31. Januar - 2017 10:00

In Ulm und der Region gab es im Januar saisonbedingt mehr Menschen ohne Job. Heute wurden die aktuellen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht.

Hier sind die amtlichen Zahlen:

Mit 3,3 Prozent hält der Agenturbezirk Ulm dieselbe Arbeitslosenquote wie im Januar 2016. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg liegt im Januar bei 3,9 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr und 0,3 mehr als im Dezember. Der Agenturbezirk Rottweil-Villingen-Schwenningen weist zum Jahresbeginn mit 3,2 Prozent die geringste Quote im Land aus.

Der Landkreis Biberach hält im Januar mit 2,7 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote im Land. Mit jeweils 2,9 Prozent folgen der Enzkreis und der Kreis Tuttlingen. Im Berichtsmonat waren im Kreisgebiet Biberach 3 060 Frauen und Männern arbeitslos gemeldet, 270 mehr als im Dezember und 30 mehr als im Vorjahresmonat. Davon betreute die Agentur für Arbeit in Biberach 1 810 arbeitslose Menschen, 230 mehr als im Vormonat. Zum Vorjahr waren es 50 Personen mehr. 1 260 Arbeitslose bezogen Leistungen aus der Grundsicherung nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II). 40 mehr als im Vormonat und 20 weniger als im Vorjahr. Für diesen Personenkreis ist das Jobcenter des Landkreises Biberach zuständig.

Im Alb-Donau-Kreis stieg die Arbeitslosigkeit um 280 Personen auf 3 460 Arbeitslose an. Die Quote stieg um 0,3 auf 3,2 Prozent. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit) zählte die Statistik mit 2 030 Menschen, 270 mehr als vor vier Wochen und 80 mehr als im Vorjahr. Das Jobcenter Alb-Donau betreute mit knapp 1 440 Arbeitslosen 20 Menschen mehr als im Vormonat und 40 mehr als im Vorjahr.

Im Stadtgebiet Ulm stieg die Arbeitslosenquote um 0,4 auf 4,3 Prozent, zum Vorjahr ging die Quote um 0,4 Prozentpunkte zurück. Der Wert liegt weiter über dem Landesdurchschnitt. Im Ulmer Stadtgebiet waren 2 920 Menschen ohne Arbeit, 270 mehr als im Vormonat und 200 weniger als im Januar des Vorjahres. 1 380 Frauen und Männern gehörten zum Rechtskreis des SGB III und werden von der Arbeitsagentur betreut. Das sind 280 mehr als im Vormonat und hundert mehr als im Vorjahr. Das Jobcenter Ulm (Rechtskreis SGB II) meldete mit 1 550 Arbeitslosen ebenso viel wie im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen im Jobcenter Ulm um 320 Personen zurück.

Die Arbeitslosenquote stieg im Landkreis Günzburg von 2,6 Prozent im Dezember auf 3,0 Prozent im Januar, vor einem Jahr lag sie bei 3,1 Prozent. 2.130 Arbeitslose waren zum Stichtag gemeldet (plus 303 zum Vormonat). Zur Besetzung stellten Arbeitgeber wie im Vormonat insgesamt 1.375 offene Stellen zur Verfügung. Die saisonalen Entlassungen treffen Im kurzfristigen Vergleich mit dem Vormonat vor allem Männer und Ausländer, da diese besonders häufig in den witterungsabhängigen Berufen arbeiten wie z.B. Bau- und Baunebengewerbe, Gartenbau, Straßenbau oder Fuhrrunternehmen.  Der längerfristige Vergleich mit den Vorjahreswerten zeigt aber eine Abnahme der Arbeitslosigkeit  um 3,2 Prozent. Die Einstellungsbereitschaft der Firmen ist weiterhin sehr positiv und die wirtschaftliche Grundstimmung hält weiter an und lässt für das Jahr 2017 eine gute Arbeitsmarktsituation weiter erwarten. Jedoch fehlen in vielen Bereichen die notwendigen Fachkräfte. Deshalb ist für dieses Jahr die Qualifizierung für uns ein sehr wichtiges Thema. Jeder Arbeitslose der sich weiterbilden will, kann und darf und die gesetzlichen Möglichkeiten hierzu vorhanden sind, wird von uns unterstützt.“

Im Landkreis Neu-Ulm stieg die Arbeitslosenquote im Januar um 0,4 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 2,9 Prozent. 2.601 Arbeitslose waren zum Stichtag gemeldet (plus 339 zum Vormonat, minus 198 zum Vorjahr). Zur Besetzung stellten Arbeitgeber insgesamt 1.483 offene Stellen zur Verfügung (119 weniger als im Vormonat). Die saisonalen Entlassungen treffen Im kurzfristigen Vergleich mit dem Vormonat vor allem Männer und Ausländer, da diese besonders häufig in den witterungsabhängigen Berufen arbeiten wie z.B. Bau- und Baunebengewerbe, Gartenbau, Straßenbau oder Fuhrrunternehmen.  Der längerfristige Vergleich mit den Vorjahreswerten zeigt aber eine Abnahme der Arbeitslosigkeit  um 3,2 Prozent. Die Einstellungsbereitschaft der Firmen ist weiterhin sehr positiv und die wirtschaftliche Grundstimmung hält weiter an und lässt für das Jahr 2017 eine gute Arbeitsmarktsituation weiter erwarten. Jedoch fehlen in vielen Bereichen die notwendigen Fachkräfte. Deshalb ist für dieses Jahr die Qualifizierung für uns ein sehr wichtiges Thema. Jeder Arbeitslose der sich weiterbilden will, kann und darf und die gesetzlichen Möglichkeiten hierzu vorhanden sind, wird von uns unterstützt.“

Foto: Bundesamt für Arbeit

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