Ulmer Müllsünder zur Kasse: Bußgelder sind stark gestiegen!

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Mittwoch, 8. Mai - 2019 17:55

Die Bußgelder für Müllsünder sind gestiegen, vor Allem im öffentlichen Raum werden die Strafen höher. Die Stadt Ulm, die Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) und die Polizei arbeiten in dieser Sache eng zusammen.

  • ab sofort sind 50 Euro für arglos weggeworfene Zigarettenkippen, Papp- oder Plastikbecher, Taschentücher, Dosen und Kaugummis fällig (bisher 15/20 Euro).
  • die ins Eck weggeworfene Glasflasche kostet jetzt 100 statt 20 Euro. Wilder Sperrmüll kann bis zu 2500 Euro kosten.
  • Fürs in der Öffentlichkeit pinkeln oder Hundekot liegengelassen werden 50 statt 25 Euro berechnet. Wildpinkler, die an denkmalgeschützte Gebäude urinieren, wie z.B. das Ulmer Münster, dürfen ab sofort 200 Euro liegen lassen.

Die Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) gehen auch verstärkt gegen falsche Hausmülltrennung vor, so Betriebsleiter Thomas Mayer gegenüber DONAU 3 FM.

Biotonnen, Hausmülltonnen und Gelbe Säcke werden stichprobenartig geprüft. Die Bußgelder für falsche Mülltrennung und illegal entsorgten Müll sind stark gestiegen. Bio- oder Restmüll im Gelben Sack kann bis zu 800 Euro kosten.

Um all das auch zu kontrollieren ist neben den EBU-Mitarbeitern auch der Bürgerdienst jetzt verstärkt den ganzen Tag unterwegs, teilweise in zivil, und immer mindestens zu zweit.

Foto: pixabay / Alexas_Fotos

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