Nach Hooligan-Vorfall: Ulmer CDU fordert Fanprojekt!

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Sport / Tanz, Ulm / Neu-Ulm Montag, 9. Juli - 2018 6:00

In Ulm soll ein Fanprojekt gegen Gewalt rund um Fußballspiele entstehen – fordert die Ulmer CDU. Die Stelle wäre bei der Stadt angesiedelt und dafür gibt es Zuschüsse vom DFB. Zuletzt hatte der SSV Ulm 1846 Fußball Ministerpräsident Kretschmann in einem Brief um Hilfe gebeten. Grund waren die Vorfälle durch Hooligans im Zug auf der Rückfahrt nach dem wfv-Pokalfinale.

Meldung vom 13.06.2018:

Der SSV Ulm 1846 Fußball reagiert auf die Skandal-Vorfälle durch Ulmer Hooligans im Zug auf der Rückfahrt nach dem wfv-Pokalfinale. Der Verein schickte nun einen Brief an das Staatsministerium. Darin wird Ministerpräsident Kretschmann aufgefordert, dass das Land die Vereine mehr bei der Bekämpfung von Gewalt rund um Fußballspiele unterstützt. Ulmer Fußballfans sollen im Zug zwischen Stuttgart und Ulm randaliert und Fahrgäste belästigt haben. Die Bundespolizei ermittelt. Die Spatzen hatten sich bislang nur von den Hooligans distanziert und auf ihr Leitbild gegen Gewalt, Diskriminierung und Extremismus verwiesen. Belästigte Fahrgäste hatten den Verein aufgefordert, die Vorfälle mit aufzuklären.

Meldung vom 24.05.2018:

Die Skandal-Vorfälle durch Ulmer Hooligans im Zug auf der Rückfahrt vom gewonnenen wfv-Pokal werden unter die Lupe genommen. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ulmer Fußballfans sollen auf der Fahrt zwischen Stuttgart und Ulm randaliert und Fahrgäste belästigt haben. Bei der Polizei gingen jedoch keine Notrufe ein. Sie bittet nun Betroffene, sich zu melden. Der SSV Ulm 1846 Fußball distanziert sich von den Vorfällen und den, wie es heißt, angeblichen Fans. Der Verein verweist auf ein Leitbild, in dem sich die Ulmer Spatzen gegen Gewalt, Diskriminierung und Extremismus aussprechen.

Foto: wikimedia.org/SSV Ulm 1846 Fußball

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