Urteil bleibt! Drei Jahre Haft nach Raser-Unfall

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Polizeimeldungen Mittwoch, 27. Februar - 2019 10:48

Drei Jahre Gefängnis ohne Bewährung. Das Urteil für den Raser von Amstetten bleibt. Nach seiner Verurteilung vom vergangenen Juni hatte der Verteidiger Berufung eingelegt, scheiterte jetzt aber damit. Bei Tempo 200 hatte der 28-jährige die Kontrolle über seinen Sportwagen verloren. Der Unfall kostete zwei Mitfahrer das Leben, ein dritter wurde schwer verletzt.

Meldung vom 28.06.2018:

Nach einem Unfall bei Tempo 200 mit zwei Toten und einem Schwerstverletzten ist der angeklagte Raser heute in Ulm zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der 28-jährige darf für mindestens vier Jahre und vier Monate keinen Führerschein mehr bekommen. Sein 500 PS starker Sportwagen war laut Gutachter zwischen Amstetten und Schalkstetten an einer Kuppe von der Straße abgehoben und in 3,5 Metern Höhe gegen mehrere Bäume gekracht. Eine 24 Jahre alte Beifahrerin und ein 15-Jähriger auf dem Rücksitz starben. Ein 16 Jahre alter Mitfahrer erlitt schwerste Verletzungen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Im Gericht entschuldigte er sich bei den Eltern der Opfer.

Stand 09:00 Uhr:

Er hatte seinen Mitfahrern auf der gefährlichen Strecke zwischen Amstetten und Schalkstetten einen Nervenkitzel verschaffen wollen. Das wirft die Staatsanwaltschaft einem 28-Jährigen nach dem tödlichen Raser-Unfall vom vergangenen Oktober vor. Zwei Mitfahrer starben, ein weiterer wurde schwer, der Todesfahrer selbst nur leicht verletzt. Seit heute muss er sich vor dem Amtsgericht Ulm verantworten. Der 28-Jährige räumt die Vorwürfe gegen ihn ein. Beim Schanzen über eine Kuppe hatte er mit Tempo 200 die Kontrolle über seinen Mercedes verloren. Mehrere Zeugen und ein Sachverständiger sind geladen. Zu den Ermittlungsakten gehört auch ein Video. Das hatte einer der Mitfahrer während der Todesfahrt aufgenommen.

Meldung vom 18.05.2018:

Nach einem tödlichen Horror-Crash bei Schalkstetten klagt die Ulmer Staatsanwaltschaft einen 28-Jährigen an. Es geht um fahrlässige Tötung. Der Mann soll mit seinem über 500 PS starken Mercedes mit Tempo 200 über eine gefährliche Strecke geheizt sein, auf der nur 80 erlaubt waren. An einer Kuppe hob das Auto ab und prallte gegen einen Baum. Zwei Insassen starben, der dritte wurde lebensgefährlich verletzt. Der Todesfahrer räumt die Vorwürfe ein.

Meldung vom 09.10.2017:

Noch laufen die Ermittlungen zum Horror-Crash von Amstetten, aber eines steht jetzt schon fest: der Fahrer war deutlich zu schnell. Das bestätigte uns ein Polizeisprecher. In dem Waldstück herrscht Überhol-Verbot, es gilt Tempo 80. Der vollbesetzte Sportwagen war ins Schleudern geraten, hatte sich überschlagen und war gegen mehrere Bäume geprallt. Eine 24 Jahre alte Frau und ein 15-jähriger Junge kamen ums Leben, ein 16-Jähriger schwebt noch in Lebensgefahr.

Stand 6 Uhr:

Tragisches Ende einer Autofahrt am Sonntag: Bei einem Unfall in der Schwäbischen Alb sind zwei Autoinsassen ums Leben gekommen. Ein 15-Jähriger und eine 24 Jahre alte Frau starben noch an der Unfallstelle bei Amstetten in der Nähe von Ulm, wie ein Polizeisprecher sagte. Der 27 Jahre alte Fahrer des Wagens erlitt demnach schwere Verletzungen. Ein 16-Jähriger schwebte noch in Lebensgefahr. «Das Fahrzeug ist total zertrümmert und zerrissen worden», sagte der Sprecher. Nach Angaben der Polizei kam der Wagen aus noch ungeklärter Ursache in einem Wald von der Straße ab und prallte gegen mehrere Bäume. Die Autoinsassen mussten mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeugwrack geholt werden. (dpa)

Foto: Ralf Zwiebler

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