Neues Konzept: Ulm sagt Falschparkern den Kampf an

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Donnerstag, 29. August - 2019 17:20

Die Stadt Ulm sagt dem Gehweg-Parken den Kampf an.

Das ist künftig nur noch dort erlaubt, wo die Gehwege so breit sind, dass mindestens anderthalb Meter für Fußgänger frei bleiben. In den nächsten drei Wochen verwarnt die Stadt mit einer Roten Karte, die sie an die Windschutzscheibe hängt. Danach wird ein Bußgeld über 20 Euro fällig – mit Behinderung sind es 30 Euro.  Besonders in der Ulmer Weststadt – in den Wohnstraßen am Kuh-, Eselsberg und am Galgenberg – wird momentan besonders häufig auf Gehwegen geparkt.

Hier eine Grafik zum Gehwegparken:

Die Grafik als pdf-Datei:

gehwegparken_a4

Quelle: Stadt Ulm
Meldung vom 28.08.2019:

Ulm sagt Falschparkern den Kampf an!

Außerhalb der Ulmer Innenstadt wird das Parken auf Geh- und Radwegen bislang toleriert, doch damit ist jetzt Schluss. Die Stadt will ab Sonntag (1. Sept.) konsequent dagegen vorgehen. Morgen stellt sie ihr neues Konzept vor.

OB Czisch rechnet mit einer Beschwerde-Flut: „Wir bekommen mehr Beschwerdebriefe wegen Falschparken, als Beschwerdebriefe über Bußgelder. Die Leute wollen weniger Verkehr in der Stadt. Jetzt weiß ich, dass es viel Ärger gibt, aber es ist jetzt keine Schnapsidee der Stadt, das will ich mal deutlich sagen, sondern eine Debatte aus der Bürgerschaft, die wir wahrnehmen. Der muss sich die Stadt stellen. Deshalb werden wir in den nächsten Jahren intensive Diskussionen haben.“


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