Nun auch in Günzburg! Schüler demonstrieren für besseren Klimaschutz

Allgemein, Günzburg, Ulm / Neu-Ulm Freitag, 8. Februar - 2019 16:14

Den Unterricht schwänzen und dafür zum Demonstrieren auf die Straße! Erstmals hat es heute in Günzburg eine Demo zum „Fridays for Future“-Projekt gegeben. Die Schüler machen mobil für einen echten Klimaschutz. Vor dem Forum am Hofgarten versammelten sich über 200 Schüler von mehreren Schulen. Organisiert hatten das Schüler des Maria-Ward-Gymnasiums. Laut der Polizei ist das Ganze friedlich verlaufen. Anders hatte man das auch nicht erwartet, sagte uns ein Polizeisprecher. In Günzburg wird schon über eine Fortsetzung der Aktion Mitte März nachgedacht. Vor drei Wochen waren auch in Ulm schon Schüler auf die Straße gegangen. Da die Schüler den Unterricht geschwänzt haben, müssen sie nachsitzen. Verweise wollen die Schulen aber nicht verteilen.

Meldung vom 18.01.2019:

Ulmer Schüler machen heute mobil für echten Klimaschutz und einen schnellen Kohleausstieg von der Politik. Dafür lassen sie sogar die Schule sausen. Von 12.00 bis 13.30 Uhr versammeln sie sich auf dem Marktplatz gegenüber vom Rathaus. Es ist eine deutschlandweite Aktion, an der sich die Ulmer beteiligen. Sie trägt den Namen „Fridays for Future“. Begonnen hat die weltweite Bewegung des “Climate Strike” mit der 16-jährigen Greta Thunberg. Die Schwedin geht seit August 2018 mindestens einmal die Woche nicht in die Schule, sondern setzt sich mit ihren Schulbüchern vor das Parlament, um die Regierung aufzufordern, sich konsequenter für den Klimaschutz einzusetzen. Sie streikt die Schule, um maximale Aufmerksamkeit auf das Klimathema zu lenken – und das mit vollem Erfolg. Weltweit berichteten Medien über ihre Aktion und sie inspirierte viele Schülerinnen in anderen Ländern. So gibt es jetzt Schulstreiks für das Klima in Australien, Dänemark und auch in Deutschland.

Foto: Schüler-Demo vom 18. Januar in Ulm (DONAU 3 FM)

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