Sanitäter angegriffen – Urteil im Prozess gefallen

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Dienstag, 3. Dezember - 2019 12:50

Im Neu-Ulmer Prozess um eine Attacke auf einen Rettungssanitäter ist das Urteil gefallen.

Das Amtsgericht hat den 24-jährigen Angeklagten zu 1,5 Jahren auf Bewährung verurteilt. Der Wettkampf-Bodybuilder muss auch 5.000 Euro Schmerzensgeld zahlen und 100 Stunden Gemeinwesenarbeit ableisten.

Laut Urteil hat er im März in Offenhausen mehrere Einsatzkräfte angegriffen und einen von ihnen so schwer verletzt, dass dieser acht Monate lang krank war.

Angeblich ist der Angeklagte schizophren, das hat sich erst heute gezeigt. Und weil es noch kein Gutachten darüber gibt, will die Verteidigung gegen das Urteil vorgehen. Der Prozess könnte sich somit also noch weiterziehen.

Meldung vom Morgen:

Bei einem Rettungseinsatz in Offenhausen wird ein Sanitäter schwer verletzt. Ursache war aber kein Unfall, es soll eine Attacke gewesen sein.

Der Fall wird am Dienstag vor dem Amtsgericht Neu-Ulm verhandelt. Demnach soll der Angeklagte im März nicht nur auf den Sanitäter, sondern untern anderem auch auf Polizisten und den Notarzt losgegangen sein. Warum, ist unklar. Die Rede ist vom wohl schwersten Fall, der je beim Amtsgericht Neu-Ulm zur Verhandlung anstand.

Das schreibt das Amtsgericht:

Bei einem Rettungseinsatz in Offenhausen wurde am 22.03.2019 ein Rettungssanitäter schwer verletzt. Auch weitere Beteiligte, der Notarzt und eine Rettungssanitäterin sowie eine eingesetzte Polizeistreife wurden vom Angeklagten aus Neu-Ulm hart angegangen. Der schwer verletzte Rettungssanitäter ist wohl nach wie vor dienstunfähig. Dem Angeklagte liegen gefährliche Körperverletzung, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte u.a. zur Last. In der Vergangenheit ist dies wohl der schwerste Fall, der je beim Amtsgericht Neu-Ulm zur Verhandlung anstand.

Foto: Amtsgericht Neu-Ulm

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