SEK-Einsatz in Riedlingen

Allgemein, Biberach, Polizeimeldungen Montag, 5. September - 2016 17:12

Nach dem blutigen Beziehungsstreit in Riedlingen geht es der verletzten Frau wieder etwas besser. Sie hat das Krankenhaus inzwischen verlassen können. Der schwer verletzte Mann liegt noch in der Klinik. Er hatte seine Frau in der Nacht auf Samstag zunächst mit einer Pistole bedroht und danach mit einem Küchenmesser attackiert. Sie konnte zu einem Nachbarn flüchten. Der Mann verletzte sich daraufhin selbst. Die genauen Hintergründe der Tat werden noch ermittelt.

Stand 6 Uhr:

Ein 67-Jähriger hat nach einem Streit in Riedlingen (Kreis Biberach) seine Ehefrau schwer und sich selbst lebensgefährlich verletzt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, war eine Aussprache der getrennt lebenden Eheleute in der Nacht zum Samstag eskaliert. Der Mann bedrohte seine 50 Jahre alte Ehefrau zunächst mit einer Pistole und verletzte sie anschließend mit einem Küchenmesser schwer. Trotz ihrer Verletzungen konnte die Frau zu einem Nachbarn fliehen, der die Polizei alarmierte. Wegen der Bewaffnung des Mannes kam ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hinzu. Die Beamten fanden den Mann lebensgefährlich verletzt mit einer Schusswunde auf einem Bett. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass er sich die Verletzung selbst zugefügt hat. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe.

Foto: pixabay.de
Text: dpa/lsw

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