Sex-Serientäter vor Gericht: „Alles Lüge“

Allgemein, Polizeimeldungen Freitag, 6. September - 2019 14:10

Der 26-Jährige hat die Vorwürfe vor Gericht als „Lüge“ abgestritten: „Ich habe Angst in Gegenwart von Frauen. Ich kann nicht einfach so mit ihnen reden“, sagte er zum Prozessauftakt.

Laut Staatsanwalt sei die Beweislage gegen ihn aber „erdrückend“.  Er sei überzeugt, dass der Mann verurteilt wird.

Dem Mann aus Eritrea wird vorgeworfen, im Dezember 2018 im Unterallgäu zwei Spaziergängerinnen vergewaltigt und zwei weitere Frauen sexuell genötigt zu haben.

Die Vorfälle hatten sich im Abstand von zwei Tagen ereignet – drei von ihnen sollen innerhalb von wenigen Stunden geschehen sein. Eine der Frauen ist laut Gutachter nicht vernehmungsfähig. Ein weiteres Opfer sagte unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus.

Dem Angeklagten droht eine Freiheitsstrafe von 2 bis 15 Jahren. Von einer Abschiebung nach Eritrea ist während der möglichen Haftzeit laut Landgericht „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht auszugehen“.


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