Biberach: Chlorung wird zurückgefahren

Allgemein, Biberach Mittwoch, 23. Oktober - 2019 16:00

Die Chlorung des Trinkwassers in Teilen der Biberacher Innenstadt wird ab morgen erneut zurückgefahren.

Das dauert fünf Tage lang und dann werden wieder Wasserproben genommen. Ergebnisse soll es Mitte November geben. Seit knapp 1,5 Monaten belastet ein Koli-Keim in rund 400 Haushalten das Wasser.

Das sind die offiziellen Angaben dazu:

Das in den vergangenen Wochen zugeführte Chlor in Teilen der Trinkwasserversorgung in der Kernstadt Biberach hat eine ausreichende Einwirkungszeit in allen betroffenen Trinkwasserleitungen erreicht. Das Wasser muss deshalb nicht abgekocht werden. Zur Ursachenermittlung der Verunreinigung baute die e.wa riss zwei neu installierte Hydranten aus und schickte sie ins Labor des DVGW-Technologiezentrum Wasser zur weiteren Untersuchung nach Dresden. Das Ergebnis der Untersuchungen wird Anfang November erwartet.

Ab Donnerstag, 24. Oktober 2019 wird die Chlordosierung schrittweise bis zum  28. Oktober 2019 zurückgefahren. Anschließend zieht man Wasserproben, um eine mögliche Keimbelastung ohne Chlor festzustellen. Sollten sich die Keimzahlen wieder erhöhen, wird die Chlorung fortgesetzt, und die Ursachenermittlung geht weiter. Dieses Vorgehen ist mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt.

Das Ergebnis der endgültigen Keimuntersuchung wird frühestens bis Mitte November 2019 erwartet. Die Kunden werden anschließend durch die e.wa riss per Handzettel, die Medien und im Internet unter www.ewa-riss.de informiert.

Hintergrund

Bei einer Routinekontrolle in der Trinkwasserversorgung der e.wa riss wurde am 9. September eine Verunreinigung mit coliformen Keimen im unten genannten Straßenbereich des Trinkwassernetzes der Kernstadt Biberach festgestellt. Die coliformen Keime gelten als Hinweis auf mögliche Verunreinigungen des Trinkwassers. Aus diesem Grund wurde in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt zur Vermeidung von wasserbedingten Infektionskrankheiten des Trinkwassernetzes eine Chlorung betroffenen Kunden erlassen.

Für Aquarien ist gechlortes Wasser ungeeignet.

Meldung vom 23.09.2019:

Es ist eine gute Nachricht für die Biberacher!

Das Wasser der Stadt muss nicht mehr gechlort werden. Die Dosierung wird ab morgen zurückgefahren. Danach werden täglich Wasserproben genommen. In Biberach waren Coli-Keime im Wasser aufgetaucht. Wie sie da rein kamen, ist noch immer unklar.

Das schreibt die Stadt:

Das in den vergangenen Tagen zugeführte Chlor in Teilen der Trinkwasserversorgung in der Kernstadt Biberach hat mittlerweile eine ausreichende Einwirkungszeit in allen betroffenen Trinkwasserleitungen erreicht. Nach wie vor ist unklar, wie die coliformen Keime ins Trinkwasser gelangen konnten. Bei den Kontrollen von Trinkwassernetzen und Hausinstallationen wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

 Ab Dienstag, 24. September 2019 wird die Chlordosierung schrittweise zurückgefahren. Anschließend werden täglich Wasserproben gezogen, um eine mögliche Keimbelastung ohne Chlor festzustellen. Sollten sich weiterhin Keime bilden, wird die Chlorung fortgesetzt und die Ursachenermittlung geht weiter.

Das Ergebnis der endgültigen Keimuntersuchung wird frühestens bis zum 1. Oktober 2019 erwartet. Die Kunden werden anschließend durch die e.wa riss per Handzettel, die Medien und im Internet unter www.ewa-riss.de informiert.

Hintergrund

Bei einer Routinekontrolle in der Trinkwasserversorgung der e.wa riss wurde am 9. September eine Verunreinigung mit coliformen Keimen im unten genannten Straßenbereich des Trinkwassernetzes der Kernstadt Biberach festgestellt. Die coliformen Keime gelten als Hinweis auf mögliche Verunreinigungen des Trinkwassers. Aus diesem Grund wurden in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt zur Vermeidung von wasserbedingten Infektionskrankheiten des Trinkwassernetzes eine Chlorung betroffenen Kunden erlassen.

Für Aquarien ist gechlortes Wasser ungeeignet.

Meldung vom 13.09.2019:

Die Einwohner im Zentrum von Biberach müssen ihr Trinkwasser nach einer mehrtägigen Gefährdung durch coliforme Keime jetzt nicht mehr abkochen.

Das Kreisgesundheitsamt hat das in den betroffenen Stadtgebieten zu Wochenbeginn verhängte Abkochgebot am Freitag aufgehoben. Allerdings werde das Leitungswasser sicherheitshalber noch eine Weile mit Chlor versetzt. «Die Chlorkonzentration ist für den Menschen unschädlich und nicht gefährlich», heißt es einer Mitteilung des Landkreises Biberach. Die betroffenen Kunden des Versorgungsbetriebes e.wa riss Netze wurden gebeten, «die Hausinstallationen gründlich zu spülen, so dass diese durch das chlorhaltige Trinkwasser desinfiziert werden». Weiterhin unklar ist laut der Mitteilung, wie die coliformen Keime ins Trinkwasser gelangen konnten. Die Kontrolle von Trinkwasserschächten und Hausinstallationen sei noch nicht abgeschlossen. Coliforme Bakterien kommen sowohl im Darm von Tieren und Menschen als auch in der Natur vor. Meist sind die Fäkalkeime nach Angaben von Experten harmlos, in einigen Fällen können sie aber beim Menschen Übelkeit, Durchfall und Fieber auslösen.

Meldung vom 12.09.2019:

Das Trinkwasser in Teilen der Biberacher Innenstadt muss noch mindestens bis morgen abgekocht werden.

Das meldet das Landratsamtes Biberach gemeinsam mit der e.wa riss: Demnach ist für den bedenkenlosen Gebrauch die Chlorkonzentration noch zu niedrig. Es ist weiter nicht klar, wie die coliformen Keime ins Trinkwasser gelangen konnten. Die Ursachenforschung läuft auf Hochtouren. Unter anderem sind Trinkwasserschächte und Hausinstallationen im Fokus. Die Verunreinigung war bei einer Routinekontrolle aufgefallen.

 

 


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