Ulm muss sich im DFB-Pokalderby Heidenheim geschlagen geben

Allgemein, Heidenheim, Polizeimeldungen, Ulm / Neu-Ulm Sonntag, 11. August - 2019 12:05

Die Sensation ist ausgeblieben! Der 1. FC Heidenheim hat sich in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den SSV Ulm 1846 Fußball durchgesetzt. 2 zu 0 hieß es am Schluss für den FCH vor 17.500 Zuschauern im ausverkauften Ulmer Donaustadion. Die Ulmer hatten auf eine erneute Pokalsensation gehofft, doch dieses Mal war ihnen der Fußballgott nicht hold.

Die Ulmer Polizei zieht nach dem DFB-Pokalderby eine verhaltene Bilanz:

Mehrere hundert Polizeibeamte waren im Einsatz, um rund um das Fußballspiel für Ordnung zu sorgen. „Das ist uns auch gut gelungen“, resümierte der Einsatzleiter der Polizei, Leitender Polizeidirektor Josef Veser, nach dem Spiel. Die überwiegende Zahl der Besucher habe auch gezeigt, dass es ihnen um das Fußballspiel gehe. Dennoch musste die Polizei wiederholt Gruppen trennen, um gewalttägige Auseinandersetzungen zu vermeiden. „Gewalt können und wollen wir nicht tolerieren“, sagte Veser und bedankte sich im gleichen Atemzug bei den übrigen Besuchern für deren vernünftiges und faires Verhalten. „Fairness gehört in den Sport, nicht Pyros und Gewalt“, bekräftigte Veser die Absicht der Polizei, Pyrotechnik und Gewalt zur Sicherheit der Besucher auch weiter nicht zu dulden.

Meldung vom 10.08.2019:

„Betretungsverbote aufheben!“ war auf einem Banner zu lesen! Heidenheimer Fußballfans sind im Vorfeld des DFB-Pokalderbys heute gegen Ulm gegen Stadionverbote auf die Straße gegangen. Der von der Polizei begleitete Protestzug vom Fischerviertel über den Neuen Bau bis in die Fußgängerzone verlief ohne besonderen Vorkommnisse, auch kam es zu keinerlei Behinderungen. Nun wartet die Polizei auf die übrigen Fans, bis zu 18.000 Zuschauer werden zu dem Spiel heute Abend im Ulmer Donaustadion erwartet. Gegen 16 Uhr kommt am Ulmer Hauptbahnhof ein Sonderzug aus Heidenheim an. Die Polizei ist mit Hunderten Beamten im Einsatz und wird die Fans zum Stadion begleiten.

Stand 7 Uhr:

Ulm steht heute ganz im Zeichen des DFB-Pokalderbys SSV Ulm 1846 Fußball gegen Zweitligist Heidenheim. Anpfiff ist um 18 Uhr 30, das Stadion öffnet zwei Stunden vorher. Die Polizei hat das Spiel wegen der Fan-Rivalität als Hochrisikospiel eingestuft und wird rund um das Donaustadion mit Hunderten Polizisten im Einsatz sein. Schon ab 9 Uhr kann es in der Ulmer Fußgängerzone zu Behinderungen kommen, weil bis zu 150 Heidenheimer Fans mit einem Protestzug gegen Stadionverbote für sieben Heidenheimer Fans auf die Straße gehen. Im Donaustadion werden rund 18.000 Zuschauer erwartet. Es gibt noch rund einhundert Stehplatzkarten, die Tageskasse öffnet um halb vier. Zwei Stunden vor und nach dem Spiel werden zwischen Hauptbahnhof und Donaustadion vermehrt und deutlich kürzer als sonst getaktet entlang der Linie 1 Busse fahren – die Straßenbahnen bleiben im Depot. Der Nahverkehr ist wie jeden Samstag auch heute in Ulm und Neu-Ulm kostenlos. Am besten lassen Sie also Ihr Auto stehen…!

Meldung vom 09.08.2019:

Der 1. FC Heidenheim geht mit Selbstbewusstsein in das Pokal-Derby gegen den SSV Ulm 1846.

«Wir wollen unserer Favoritenrolle mit voller Überzeugung gerecht werden», sagte Trainer Frank Schmidt einen Tag vor der Erstrundenpartie im DFB-Pokal am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) in Ulm. «Wir stellen uns auf einen heißen Pokaltanz ein. Für unsere Fans ist das Derby ein besonderes Spiel und wir wollen ihnen den Sieg schenken.» Verzichten muss Schmidt neben Oliver Hüsing (Entzündung an der Ferse) und Oliver Steurer (Probetraining in Köln) womöglich auch auf Denis Thomalla, der beim 2:2 gegen den VfB Stuttgart einen Schlag auf die Hüfte bekommen hat. Ob Neuzugang Stefan Schimmer spielt, ließ Schmidt offen. Unterschätzen werde man den Regionalligisten aus Ulm nicht, betonte Schmidt. «Heidenheim hat als Underdog schon viele Pokalgeschichten geschrieben. Deswegen können wir uns ein bisschen in Ulm hineinversetzen», sagte er.

Meldung vom 08.09.2019:

Eintrittskarte = Fahrschein!

Zum DFB-Pokal-Derby zwischen dem SSV Ulm 1846 Fußball gegen den 1. FC Heidenheim gibt’s eine gute Nachricht für Fans: ihre Eintrittskarte gilt als Fahrschein – und zwar für das Gesamtnetz Ulm und die Kreise Alb-Donau, Biberach und Neu-Ulm. Von Heidenheim nach Ulm gibt es einen Sonderzug.

Alle offiziellen Infos zum Derby:

Das Derby in der 1. DFB-Pokalrunde zwischen dem SSV Ulm 1846 Fußball gegen den 1. FC Heidenheim ist nahezu ausverkauft. Nur noch wenige hundert Tickets sind verfügbar, die online erhältlich sind.

Der SSV Ulm 1846 Fußball hat in Zusammenarbeit mit der DING ein Kombiticket organisiert. Dies gilt für das Gesamtnetz Ulm und die Kreise Alb-Donau, Biberach und Neu-Ulm. Jeder Zuschauer kann mit seinem Ticket vier Stunden vor dem Spiel bis zum Betriebsschluss kostenlos in diesen Gebieten fahren.

Von Heidenheim nach Ulm wird ein Sonderzug eingesetzt, auch für diesen gilt das Kombiticket der DING. Die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm werden außerdem den Schienenersatzverkehr zwischen Hauptbahnhof und Donaustadion verstärken.

Die DING hat einige Regeln aufgestellt -Für alle Mitfahrer gilt folgendes zu unterlassen:

• Zerstörung, sowie Verunreinigung jeglicher Art (z. B. durch Aufkleber)

• Das Mitführen von Glas (Flaschen); Taschenkontrolle erfolgt bei Zustieg

• Rauchen • das Werfen von Gegenständen (Flaschen usw.) aus den Fenstern

• das Ziehen der Notbremse

Das Stadion öffnet am Samstag um 16.30 Uhr. Bereits ab 08.00 Uhr morgens ist die Stadionstraße komplett gesperrt und die Zufahrt nur für Berechtigte möglich.

Der SSV Ulm 1846 Fußball empfiehlt dringend eine rechtzeitige Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Für Autofahrer stehen auf den Parkplätzen P1 – P4 Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Der Parkplatz P2 ist ausschhließlöich für Gästefans vorbehalten.

Fanverhalten beim Derby Das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim ist ein Derby, das die Fanmassen bewegt und mobilisiert. Trotz der Rivalität und der Bedeutung des Spiels apelliert der SSV Ulm 1846 Fußball an die Fans, sich fair zu verhalten und das Spiel zu einem Fußballfest zu machen. Wie das geht, haben die Spatzen-Fans bereits bei den Spielen gegen Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf gezeigt.

Im Stadion sind Stockschirme mit Spitzen verboten. Sogenannte Knirpse oder Schirme mit stumpfem Ende sind jeodoch erlaubt.

Meldung vom 06.08.2019:

Wer noch Karten für das DFB-Pokalderby Ulm – Heidenheim will, muss sich sputen.

Das Spiel ist beinahe ausverkauft. Für die neutralen Stehränge und die Heimbereiche sind die letzten 1.000 Tickets in den Verkauf gegangen. Wenn die weg sind, gibt es auch an der Tageskasse keine mehr. Durch ein paar wenige Rückläufer gibt es gerade auch Karten für den Ulmer Fan-Sektor. Karten für den Gästeblock Heidenheim sind beim 1. FCH erhältlich.

Bild: Donau 3 FM

Das könnte Sie auch interessieren:


Tags: