Todesursache von Ruderstar Maximilian Reinelt steht fest

Allgemein, Sport / Tanz, Ulm / Neu-Ulm Donnerstag, 11. April - 2019 11:29

Wie die Obduktion ergab, starb der Ulmer Ruder-Olympiasieger und Weltmeister Maximilian Reinelt an Herzversagen aufgrund einer seltenen und unerkannten Krankheit. Es handelt sich um Sarkoidose, eine entzündliche Krankheit, die alle Organe befallen kann. Befällt sie das Herz, kann sie bei körperlicher Anstrenung zu Atemnot und in seltenen Fällen zu Herzversagen führen. Maximilian Reinelt starb völlig überraschend im Alter von 30 Jahren im Urlaub beim Langlaufen.

Meldung vom 15.02.2019

Abschied nehmen von Maximilian Reinelt – Ulmer Star-Ruderer wurde heute beigesetzt

Er war nicht nur einer der größten Sportler Ulms, er war auch Musiker und Mediziner. Nach seinem plötzlichen Tod wurde Maximilian Reinelt heute unter großer Anteilnahme beigesetzt. Ungefähr 300 bis 400 Menschen sind gekommen: Familie, Freunde, Verwandte, Sportskameraden, Wegbegleiter, jung und alt. Der Ulmer Knabenchor hat für ihn gesungen. Der Priester sprach seiner Verlobten mehrfach Mut zu. Der Ulmer Ruderclub nannte Maximilian Reinelt „ein Paradeexemplar des feinen Kerls“, die Deutsche Sporthilfe sprach von einem „Vorzeigesportler“. Den Trauernden stand der Schock über Reinelts plötzlichen Tod aber noch immer im Gesicht. Zum Ende der Trauerfeier bemerkte der Priester passend: „Maximilian Reinelt selbst würde sagen: Kopf hoch, es geht weiter.“

Meldung vom 13.02.2019:

Am kommenden Freitag findet um zwölf Uhr auf dem Ulmer Hauptfriedhof die Trauerfeier für  den verstorbenen Ruderer Maximilian Reinelt statt. Das Requiem ist morgen Abend ab 18:30 Uhr in der katholischen Kirche „Zum Guten Hirten“ in Böfingen. Der erst 30 Jahre alte Olympiasieger war am Samstag beim Skilanglauf in der Schweiz tödlich zusammengebrochen.

Anstelle von Blumen freut sich die Familie über Spenden an die Deutsche Sporthilfe unter dem Stichwort „Maximilian“.

Meldung vom 11.02.2019:

Der Ulmer Ruderclub trauert um seinen erfolgreichsten Sportler Maximilian Reinelt. Er ist mit 30 Jahren im Schweizer St. Moritz gestorben. Nach Angaben des URC starb Reinelt während eines Skilanglaufes. Woran genau, ist derzeit noch unbekannt. Auf seiner Website schreibt der URC: „Völlig unerwartet erreichte uns heute die traurige Mitteilung, dass unser Max  am letzten Samstag, den 9.2.2019 beim Sport im schweizerischen Engadin tödlich verunglückt ist. Wir sind in Gedanken bei den trauernden Familienangehörigen und sprechen unser tiefstes Mitgefühl und Beileid aus. Mit Maximilian Reinelt verliert der Ulmer Ruderclub Donau e. V. eine herausragende Persönlichkeit sowie einen liebenswerten Menschen mit Vorbildfunktion.“ Maximilian Reinelt wurde mit dem Achter 2012 in London Olympiasieger und holte 2016 in Rio de Janeiro Silber. Er wurde zweimal Welt- und fünfmal Europameister. Der Mediziner beendete seine Karriere nach den Spielen in Brasilien.

Meldung von 14:10 Uhr:

Im Alter von 30 Jahren ist Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt am Sonntag beim Skifahren im Schweizer St. Moritz gestorben. Das teilte der in Dortmund ansässige Deutschlandachter am Montag mit. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Der gebürtige Ulmer wurde mit dem Achter 2012 in London Olympiasieger und holte 2016 in Rio de Janeiro Silber. Er wurde zweimal Welt- und fünfmal Europameister. Der Mediziner beendete seine Karriere nach den Spielen in Brasilien. «Er war in erster Linie ein Freund, jemand auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten», schrieb der Deutschlandachter in der Mitteilung. Siegfried Kaidel, der Präsident des Deutschen Ruderverbandes, teilte mit: «Auch nach seinem Karriereende hat er sich sehr für den Rudersport engagiert. Sein überraschender und viel zu früher Tod macht mich unendlich traurig.» In der kommenden Woche wollte Reinelt das U23-Team als Mannschaftsarzt ins Trainingslager nach Mequinenza (Spanien) begleiten.

Foto: DONAU 3 FM

Das könnte Sie auch interessieren:


Tags: