Prozess um Ulmer Kripomann: Polizeichef findet klare Worte

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Mittwoch, 29. August - 2018 9:40

Im Prozess gegen einen Ulmer Kommissar, der Unterlagen unterschlagen und in die eigene Tasche gewirtschaftet haben soll, hat Ulms Polizeichef Christian Nill gestern klare Worte gefunden. Es habe immer wieder Unregelmäßigkeiten gegeben und er habe kein Vertrauen mehr zu ihm, fasste Nill seine Eindrücke zusammen. Der 50-jährige  Kripo-Beamte ist inzwischen vom Dienst suspendiert.

Meldung vom 11.07.2018:

Kommissar auf Abwegen. Vor dem Ulmer Landgericht wird noch einmal der Prozess gegen einen Ulmer Kripobeamten aufgerollt. Der 50-jährige soll Geld unterschlagen und über zwei Dutzend Straffälle vereitelt haben, indem er die Akten habe verschwinden lassen. Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen. Seit fast drei Jahren ist er vom Dienst suspendiert. Nächsten Dienstag geht der Prozess weiter.

Meldung vom 22.11.2017:

Die Vorwürfe wiegen schwer: hat ein Ulmer Kommissar tatsächlich Ermittlungsakten verschwinden lassen und Bußgelder unterschlagen? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit gestern das Ulmer Schöffengericht. Der 50-jährige Polizeibeamte bestreitet alle Vorwürfe. Er ist schon seit zwei Jahren vom Dienst suspendiert. Verhandelt wird bis Mitte Februar.

Foto: DONAU 3 FM

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