Uniklinik-Warnstreik! Die Klinikleitung zieht Bilanz!

Allgemein, Ulm / Neu-Ulm Freitag, 16. März - 2018 16:21

Nach zwei Tagen Warnstreik kehrt ab 20 Uhr heute Abend wieder Normalität an der Ulmer Uniklinik ein. Die Gewerkschaft ver.di hatte die Pflegekräfte am Oberen Eselsberg und Michelsberg zum Streik aufgerufen. Die Klinikleitung spricht von einem ruhigen Verlauf. Notfälle wurden behandelt, nicht dringend notwendige Operationen entsprechend verschoben.

Stand 6 Uhr:

Tag zwei des Warnstreiks an der Ulmer Uniklinik. Beschäftigte aus 14 Stationen wollen laut verdi heute ganztägig die Arbeit niederlegen. Zwischen 12 und 14 Uhr sind dann alle Mitarbeiter zur Teilnahme aufgerufen. Um halb eins findet am Oberen Eselsberg eine Kundgebung statt. Notfälle werden behandelt, die Patienten wurden vorab informiert.

Meldung vom 15.03.2018:

Heute und morgen brauchen Patienten in der Ulmer Uniklinik viel Geduld! Die Gewerkschaft ver.di ruft das Pflegepersonal zu einem zweitägigen Warnstreik auf. Betroffen sind die Kliniken am Michelsberg und Oberen Eselsberg. Grund ist der Personalmangel-Tarifstreit, der laut ver.di auf der Stelle tritt. Aktuell arbeitet das Personal besonders auf Anschlag, da Kollegen krank sind und es viele Grippe-Patienten zu behandeln gibt. Die Arbeitgeber bezeichnen den Streik als unangemessen und nicht nachvollziehbar. Bis zuletzt konnten sich beide Seiten nicht auf eine gemeinsame Notdienstvereinbarung einigen. Die Uniklinik versichert aber, dass Notfälle behandelt werden und auch wichtige Operationen stattfinden sollen.

Meldung vom 13.03.2018:

Kurz vor dem Warnstreik an der Ulmer Uniklinik spitzt sich der Streit zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern zu. ver.di teilte heute mit, dass sich die Klinikleitung weigert, eine Notdienstvereinbarung zu unterzeichnen. Damit versucht der Arbeitgeber wohl Druck im aktuellen Personalmangel-Tarifstreit auszuüben. Eine Vereinbarung für einen Notdienst während des Streiks muss von beiden Seiten unterschreiben werden. Die Gewerkschaft vermutet, dass überwiegend Azubis als sogenannte Streikbrecher eingesetzt werden sollen. Am Donnerstag und Freitag wird die Uniklinik zwei Tage lang bestreikt.

Meldung vom 12.03.2018:

ver.di lässt die Muskeln spielen! Im Tarifkonflikt an den Unikliniken kündigt die Gewerkschaft eine härtere Gangart an. Am Donnerstag und am Freitag wird es an der Ulmer Uniklinik Warnstreiks geben. Betroffen sind am Donnerstag die Kliniken am Michelsberg, am Freitag gibt es am Mittag eine Kundgebung an der Chirurgie auf dem Oberen Eselsberg.

Meldung vom 08.03.2018:

Ende nächster Woche wird an der Ulmer Uniklinik wieder gestreikt – das teilt die Gewerkschaft ver.di heute mit. Grund ist der Personalmangel-Tarifstreit, der laut der Gewerkschaft auf der Stelle tritt. Eine Lösung des Konflikts gibt es nur mit einer echten Entlastung des Pflegepersonals, heißt es in der Mitteilung von ver.di. Die Gewerkschaft fordert verbindliche Maßnahmen, wenn Mindestbesetzungen auf den Stationen unterschritten werden. Die Arbeitgeber lehnen das aber ab. Morgen wird in kleiner Runde wieder verhandelt, ver.di erhöht trotzdem den Druck. Schon Ende Januar hatte es in Ulm einen ganztägigen Warnstreik gegeben – die Folgen: Not-Besetzungen, lange Wartezeiten für die Patienten und verschobene Operationen. Diesmal soll der Warnstreik zwei Tage lang dauern.

Meldung vom 24.02.2018:

Im Personalmangel-Konflikt an der Ulmer Uniklinik ist die Gewerkschaft ver.di guter Dinge. Wir sind aber noch nicht am Ziel, heißt es. Bei den gestrigen Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern gab es eine erste Annäherung bei der Besetzung von weiterem Pflegepersonal. Knackpunkt bleibt aber ein gefordertes Konsequenzen-Management, wenn eine bestimmte Personalzahl auf den Stationen unterschritten wird. Die Gespräche sollen weitergehen. Einen neuen Termin gibt es aber noch nicht. ver.di führt die Bewegung in den Verhandlungen auch auf den erfolgreichen Warnstreik an der Ulmer Uniklinik zurück.

Meldung vom 23.02.2018:

Die aktuelle Grippewelle betrifft auch die Ulmer Uniklinik, die sowieso schon unter Personalmangel leidet! Heute gehen in Stuttgart die Tarifverhandlungen weiter – es ist die schon fünfte Gesprächsrunde im Personalmangel-Tarifstreit. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die unterbesetzten Stationen bestimmte Mindeststandards. Die Arbeitgeber boten zuletzt 120 Pflegekräfte mehr – verteilt auf alle vier Unikliniken im Land. Ob heute ein Kompromiss in Sicht ist, ist völlig unklar. Ende Januar hatte es an der Uniklinik einen ganztägigen Warnstreik gegeben.

Meldung vom 27.01.2018:

Am Donnerstag ging an der Ulmer Uniklinik fast nichts mehr! Ein ganztägiger Warnstreik des Pflegepersonals hatte die Häuser lahmgelegt. Gestern wurde im Personalmangel-Tarifstreit wieder verhandelt und die Arbeitgeber kamen der Gewerkschaft mit einem verbesserten Angebot entgegen. ver.di will nächste Woche entscheiden, ob auf dieser Basis weiterverhandelt werden kann. Wenn ja, dann gehen die Tarifverhandlungen am 23. Februar weiter. Dabei geht es nicht um mehr Geld, sondern um mehr Personal für die Ulmer Uniklinik.

Meldung vom 25.01.2018:

An der Ulmer Uniklinik kehrt nach dem heutigen Warnstreik langsam wieder Normalität ein! Einige Stationen werden aber auch in der Spätschicht noch streiken. Die Uniklinik konnte sich gut auf den Streik vorbereiten. Die Versorgung der Patienten war dank Notbesetzung sichergestellt. Alles lief ruhig, unaufgeregt und ohne Unregelmäßigkeiten ab, teilte die Klinikleitung DONAU 3 FM auf Nachfrage mit. Morgen wird im Personalmangel-Tarifstreit wieder verhandelt.

Stand 15 Uhr:

Der ganztägige Warnstreik an der Ulmer Uniklinik zeigt Wirkung! Ab morgen wird im Personalmangel-Tarifstreit wieder verhandelt. Dazu zeigten sich die Arbeitgeber kurzfristig bereit. Die Gewerkschaft ver.di zieht heute auch alle Register. An den Häusern auf dem Oberen Eselsberg und am Michelsberg geht so gut wie nichts mehr, auch die Spätschicht beteiligt sich noch am Warnstreik. Daher werden heute nur Notfälle behandelt. Am Mittag gab es vor der Chirurgie eine Kundgebung mit über 300 Teilnehmern.

Stand 13 Uhr:

Viele Fahnen, Reden und großer Applaus! Das Pflegepersonal der Ulmer Uniklinik lässt heute mal so richtig den Frust ab! Vor der Chirurgie am Oberen Eselsberg gab es am Mittag die Kundgebung im Rahmen des ganztägigen Streiks. Die Gewerkschaft ver.di meldet über 300 Teilnehmer. Sie streiken wegen des Personalmangels an der Klinik. Bis zum Abend werden lediglich Notfälle behandelt. In der Chirurgie sind von 13 nur drei OP-Säle geöffnet, am Michelsberg nur zwei von insgesamt elf OP-Sälen.

Stand 6 Uhr:

An der Ulmer Uniklinik geht heute nichts mehr, könnte man meinen! Die Gewerkschaft ver.di hat im Personalmangel-Tarifstreit zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Häuser am Oberen Eselsberg und am Michelsberg. Die Akutversorgung ist aber gewährleistet, verspricht die Klinik-Leitung. Trotz des Streiks werden Notfälle behandelt und dringend nötige Operationen durchgeführt. Die Klinik ist personell besetzt wie am Wochenende oder Feiertag. Bei den letzten Verhandlungen hatten die Arbeitgeber ein Angebot zur Entlastung des Pflegepersonals angeboten. Das war der Gewerkschaft aber zu wenig. Für den Mittag ist eine Kundgebung vor der Chirurgie geplant.

Meldung vom 24.01.2018:

An der Ulmer Uniklinik geht morgen so gut wie nichts mehr. Im Kampf um mehr Krankenhauspersonal übt ver.di nämlich jetzt noch mehr Druck auf die Arbeitergeber aus. Es heißt, dass wohl alle Bereiche im Klinikum bestreikt werden und zwar den ganzen Tag. Angst muss trotzdem kein Patient haben – die Akutversorgung ist gewährleistet.

Meldung vom 20.01.2018:

Nicht nur die Metaller streiken, in der kommenden Woche droht auch der Ulmer Uniklinik der Kollaps! Am Donnerstag ruft die Gewerkschaft ver.di im Tarifkonflikt das Pflegepersonal zum Streik auf. Patienten müssen dann wohl länger warten, Operationen könnten ausfallen, eine Notfallversorgung soll es aber geben. ver.di fordert ein verbessertes Angebot, denn an der Uniklinik herrscht Personalmangel. Die Arbeitgeber bieten nur 120 neue Vollzeitkräfte für alle vier Unikliniken im Land. Die Gewerkschaft will, dass Mindeststandards im Tarifvertrag stehen. Einen neuen Verhandlungstermin gibt es noch nicht. Die Arbeitgeber kritisieren den Streik, da er nur die Patienten belastet.

Meldung vom 16.01.2018:

Drohen an der Ulmer Uniklinik bald Warnstreiks? Die Gewerkschaft verdi schließt das nicht mehr aus. Gestern sind die Tarifverhandlungen nach der dritten Verhandlungsrunde ohne Ergebnis und ohne Vereinbarung eines neuen Termins zu Ende gegangen. Knackpunkt ist dabei vor allem die Frage, wie viele Pflegekräfte fehlen und wie man auf den Personalmangel reagiert.

Meldung vom 19.12.2017:

Das Problem des akuten Personalmangels an der Ulmer Uniklinik wird in diesem Jahr nicht mehr gelöst. Arbeitgeber und Gewerkschaft ver.di wollen ihre Tarifverhandlungen Mitte Januar fortsetzen. Solange soll es in Ulm keine Warnstreiks geben, wie zuletzt an zwei anderen Unikliniken im Land geschehen. Immerhin: die Arbeitgeber haben ein besseres Angebot vorgelegt. Es sieht unter anderem 120 Stellen mehr, insbesondere für Ausfälle, vor, sowie Regelbesetzungen für den Nachtdienst und Intensivstationen. Damit gehen laut der Gewerkschaft aber immer noch die meisten Stationen im Tagesdienst, sowie die OPs leer aus. Diese Fragen werden dann hoffentlich im neuen Jahr geklärt.

Meldung vom 07.12.2017:

Das Pflegepersonal der Ulmer Uniklinik hat hohe Erwartungen an die Tarifverhandlungen, die heute in Stuttgart gestartet sind. Mehr Anerkennung in der Arbeit und besserer Gesundheitsschutz – diese und weitere Forderungen stehen auf einem geschmückten Weihnachtsbaum, der der Klinik-Leitung übergeben wurde. Auch in Ulm herrscht akuter Personalmangel und hoher Krankenstand. Die Gewerkschaft ver.di fordert verbindliche Mindestbesetzungen auf den Stationen.

Foto: Gewerkschaft ver.di

 




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