Urteil gefallen: Zehn Jahre Haft für tödlichen Messerangriff auf Nachbarn

Allgemein, DONAU 3 FM Region, Heidenheim Mittwoch, 13. Februar - 2019 17:30

Wegen einer tödlichen Messerattacke auf seinen Nachbarn ist am Mittwoch ein 46 Jahre alter Mann vom Landgericht Ellwangen zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Das Gericht folgte damit weitgehend dem Antrag der Verteidigung, die Tat nicht als Mord, sondern als Totschlag einzustufen. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft wegen Mordes gefordert, weil die Tat mit Heimtücke und aus niederen Beweggründen verübt worden sei. Zur zehnjährigen Haft kam noch eine einmonatige Gefängnisstrafe wegen Gefährdung des Straßenverkehrs hinzu. Der Täter war laut Angaben des Gerichts stark angetrunken mit einem Auto geflohen, nachdem er seinem 53 Jahre alten Opfer im September 2018 an dessen Arbeitsstelle in Steinheim am Albuch (Kreis Heidenheim) aufgelauert und den Mann mit 15 Messerstichen getötet hatte. Als Motiv gab der angeklagte Kirgise beim Prozessauftakt am Montag an, sein Nachbar und dessen Vater hätten ihn mehrfach hinter seinem Rücken beleidigt. Zudem hätten sie seine Ehefrau und Tochter beim Umziehen durchs Fenster beobachtet.

Stand vom Nachmittag:

Ein Mann soll seinem Nachbarn aufgelauert und ihn niedergestochen haben – im Prozess um die tödliche Messerattacke in Steinheim am Albuch (Kreis Heidenheim) wird am Mittwoch das Urteil erwartet. Der 46-jährige Angeklagte hatte zum Prozessauftakt am Montag zugegeben, seinen 53 Jahre alten Nachbarn mit einem Messer angegriffen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Kirgisen Mord vor. Als Motiv gab der Angeklagte an, sein Nachbar und dessen Vater hätten ihn mehrfach hinter seinem Rücken beleidigt. Am Tattag habe er Alkohol getrunken, bevor er zur Arbeitsstelle seines Nachbarn fuhr und mit dem Messer auf ihn losging. Eine Blutprobe hatte später 1,6 Promille ergeben. Zu dem Angriff selbst machte der Angeklagte keine weiteren Angaben. Am Mittwoch (09.00 Uhr) werden zunächst weitere Zeugen gehört. Das Urteil werde voraussichtlich am Nachmittag verkündet, sagte der Gerichtssprecher.

Meldung vom 11.02.2019:

Ein 46-Jähriger hat vor dem Landgericht Ellwangen zugegeben, seinen Nachbarn erstochen zu haben. Als Motiv gab der Angeklagte beim Prozessauftakt am Montag an, sein Nachbar und dessen Vater hätten ihn mehrfach hinter seinem Rücken beleidigt. Andere Nachbarn sollen ihm von den Beleidigungen berichtet haben. Zudem hätten seine Nachbarn seine Ehefrau und Tochter beim Umziehen durchs Fenster beobachtet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Kirgisen Mord vor. Er soll seinem 53 Jahre alten Opfer im September 2018 an dessen Arbeitsstelle in Steinheim am Albuch (Kreis Heidenheim) aufgelauert und den Mann mit 15 Messerstichen getötet haben. Der Angeklagte sagte, er habe seinen Nachbarn schon am Tag vor der Tat auf die angeblichen Beleidigungen ansprechen wollen. Er sei mit dem Auto hinter ihm her gefahren, um ihn zur Rede zu stellen, habe ihn aber dann aus den Augen verloren. Am Tattag habe er Alkohol getrunken, bevor er zur Arbeitsstelle seines Nachbarn fuhr und mit dem Messer auf den 53-Jährigen losging. Zu dem Angriff selbst machte der Angeklagte keine weiteren Angaben. Die Polizei konnte den Mann kurz nach der Tat festnehmen. «Er war zu dieser Zeit erkennbar betrunken», hieß es damals. Eine Blutprobe ergab später etwa 1,6 Promille. Der Prozess wird am Dienstag mit Zeugenaussagen fortgesetzt. Plädoyers und Urteil sind für Mittwoch geplant.

Meldung vom Morgen:

Es geht um kaltblütigen Mord! Ein 46-Jähriger aus dem Landkreis Heidenheim steht ab heute vor dem Landgericht Ellwangen. Er soll in Steinheim seinem ahnungslosen Nachbarn bei der Arbeit aufgelauert haben. Laut Anklage verpasste er ihm 15 Messerstiche. Das völlig überraschte und wehrlose Opfer starb. Grund für die Tat: sein Nachbar soll ihn bei Bekannten und Arbeitskollegen beleidigt haben.

Foto: pixabay.com/Niek Verlaan – Symbolbild

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