Tote Rinder in Schlamm und Kot – PETA fordert Tierhalteverbot für Landwirt

Allgemein, Günzburg Dienstag, 22. Januar - 2019 11:25

Die Tierschutz-Organisation PETA spricht von einem Horror-Hof und hat Anzeige gegen den Betreiber eines Rindermastbetriebs in Thannhausen im Kreis Günzburg erstattet.

Aufnahmen vom 2. Januar zeigen mehrere tote Rinder sowie lebende Tiere in schlechtem Zustand, die auf dem Hof in einem Gemisch aus Schlamm und Exkrementen stehen, daneben lagen auch mehrere tote Tiere. Die Polizei war Anfang des Jahres bereits vor Ort, nachdem Augenzeugen die Zustände auf dem Hof gemeldet hatten. Der Besitzer soll massiv gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben.   PETA fordert vom zuständigen Kreisveterinäramt ein sofortiges Tierhalteverbot für den Landwirt.

„Die Aufnahmen, die PETA zugespielt wurden, zeigen die gravierenden Missstände in der Stallanlage deutlich. Viele der Rinder stehen in 15 bis 25 Zentimeter hohem Schlamm, Mist und Exkrementen. Dies kann zu Klauenerkrankungen führen und die Gliedmaßen schädigen. Außerdem begünstigen Haltungsbedingungen dieser Art die schnelle Ausbreitung von Krankheitserregern sowie die erhöhte Anfälligkeit der Tiere für Krankheitsausbrüche. Offenbar müssen die Rinder in ihrem eigenen Kot und Urin liegen, denn es sind kaum trockene und saubere Liegeflächen im Stall zu sehen. Dies verstößt auch gegen einschlägige Richtlinien der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz. „, heißt es von Seiten PETAs.

Foto: PETA

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