Versuchter Ehrenmord: Urteil verkündet

Allgemein, Biberach, DONAU 3 FM Region, Polizeimeldungen Freitag, 30. November - 2018 17:45

Nach einem Messer-Angriff auf eine 17-Jährige Muslimin in Laupheim sind ihr Mann und ihr Bruder wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung heute Nachmittag schuldig gesprochen worden. Das Landgericht Ravensburg verurteilte den nach islamischem Recht mit der 17-jährigen verheirateten Mann zu sechs Jahren und neun Monaten Haft. Ihr zur Tatzeit 20 Jahre alter Bruder wurde nach Jugendstrafrecht zu siebeneinhalb Jahren verurteilt, zu vollstrecken in einer sozialtherapeutischen Einrichtung. Wie der Vorsitzende Richter erklärte, war die Situation in der elterlichen Wohnung in Laupheim wegen einer außerehelichen Beziehung der 17-jährigen eskaliert. Motiv war die vermeintlich beschmutzte Familienehre. Vater und Mutter des Opfers bekamen wegen gefährlicher Körperverletzung eine Bewährungsstrafe von jeweils einem Jahr und zehn Monaten aufgebrummt.

Meldung von heute morgen:

Im Prozess um den Mordversuch auf eine junge Muslimin in Laupheim wird für heute das Urteil erwartet. Seit September stehen ihr Ehemann sowie ihre Eltern und der Bruder vor Gericht. Dem Ehemann wird versuchter Mord vorgeworfen. Laut Anklage wollte er die damals 17-Jährige töten, weil sie sich in einen anderen Mann verliebte und ihren Ehemann verlassen wollte.

Meldung vom 20.10.2018:

Im Prozess um den versuchten Ehrenmord von Laupheim sind die mitangeklagten Eltern aus der U-Haft entlassen worden. Das ordnete das Landgericht Ravensburg nach der Zeugenvernehmung der inzwischen 18-jährigen Muslimin an. Die beiden mutmaßlichen Haupttäter, der Bruder und der Ehemann des Opfers, bleiben in U-Haft. Sie sollen sie Ende Februar mit etlichen Messerstichen lebensgefährlich verletzt haben. Laut Anklage wollten sie die damals 17-Jährige töten, weil sie sich in einen anderen Mann verliebt hatte und ihren Ehemann verlassen wollte, mit dem sie nach islamischem Recht verheiratet war.

Meldung vom 24.09.2018:

Der Ehrenmord-Versuch von Laupheim kommt nun vor Gericht. Eine 17-jährige Muslimin wurde Ende Februar brutal niedergestochen. Die mutmaßlichen Täter: ihr Mann und ihr Bruder. Beide stehen ab heute Mittag vor dem Landgericht Ravensburg – wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Angeklagt sind auch die Eltern der 17-Jährigen, aber nur wegen gefährlicher Körperverletzung. Sie sollen die mutmaßlichen Haupttäter zur Tat animiert haben, dann aber Hilfe für die Schwerverletzte geholt haben. Hintergrund der Tat: die junge Frau hatte sich neu verliebt, war schwanger und wollte ihren Mann verlassen.

Meldung vom 11.07.2018:

Der versuchte Ehrenmord von Laupheim wird juristisch aufgearbeitet! Ab dem 24. September müssen sich der Bruder und der Ehemann einer 17-jährigen Libyerin verantworten – wegen versuchten Mordes. Auch ihre Eltern sind angeklagt – wegen gefährlicher Körperverletzung. Das hat das Landgericht Ravensburg nun mitgeteilt. Die beiden Haupttäter sollen versucht haben, die schwangere 17-Jährige zu erstechen, weil sie sich von ihrem Mann trennen wollten. Sie waren nach islamischem Recht verheiratet. Die Eltern sollen die Hauptangeklagten zu der Tat animiert, dann aber doch den Notruf verständigt haben. Die junge Frau war bei der Messerattacke Ende Februar lebensgefährlich verletzt worden.

Meldung vom 23.03.2018:

Nach dem versuchten Ehrenmord in Laupheim sind auch die Eltern des 17-jährigen Opfers festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart geht nun nicht mehr nur von unterlassener Hilfeleistung aus. Sie glaubt, dass die Eltern an der Tat beteiligt waren. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, aber keine Tötungsabsicht, da sie nach der Messerattacke den Rettungsdienst gerufen hatten. Tatverdächtig sind der Ehemann der jungen Frau und ihr Bruder. Beide wurden kurz nach der Tat festgenommen und sitzen in U-Haft.

Meldung vom 12.03.2018:

Der Vater des Opfers des versuchten Ehrenmords von Laupheim verweist auf die Scharia, das islamische Gesetz. Der 34-jährige Ehemann der jungen Frau und ihr 20-jähriger Bruder sollen sie niedergestochen haben. Die mutmaßlichen Täter nimmt der Vater damit in Schutz, weil sie sich von ihrem Mann wohl trennen wollte. Sie ist nach islamischem Recht verheiratet. Dennoch will der Vater den Tod seiner Tochter verhindert haben, in dem er sich bei der Tat schützend vor sie gestellt haben will. Die 17-Jährige war lebensgefährlich verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nun auch gegen die Eltern – wegen unterlassener Hilfeleistung.

Meldung vom 07.03.2018:

Nach dem versuchten Ehrenmord von Laupheim soll das Terrorismus-Verfahren gegen 20-jährigen Bruder des Opfers eingestellt werden. Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass die neuen Vorwürfe des versuchten Mordes eine höhere Strafe bringen, als der Terrorismus-Vorwurf. Er soll einem Syrer bei der Anschlags-Vorbereitung geholfen haben. Das Terror-Verfahren kann aber jederzeit wieder aufgenommen werden. In der vergangenen Woche hatte der 20-Jährige mit dem Mann der 17-Jährigen versucht, die junge Frau zu erstechen. Sie wollte sich von ihrem Mann wohl trennen.

Meldung vom 06.03.2018:

Bis der Täter des versuchten Ehrenmords von Laupheim abgeschoben werden kann, können noch Monate oder Jahre vergehen. Das hat das Innenministerium in Stuttgart DONAU 3 FM mitgeteilt. Der Grund: das Ministerium muss bis zu einer Abschiebungs-Entscheidung erst die laufenden Ermittlungen, das Gerichtsverfahren und eine mögliche Gefängnisstrafe des 20-Jährigen abwarten. Er soll seine 17-jährige Schwester niedergestochen haben und sogar ein Terrorhelfer sein.

Stand 9 Uhr:

Warum wurde der Täter des versuchten Ehrenmords von Laupheim nicht abgeschoben? Das fragt sich heute ganz groß die „Bild“. Die Behörden sehen den 20-Jährigen als Gefährder an. Er könnte sogar ein Terrorhelfer sein. Ein entsprechendes Verfahren gegen ihn läuft. Außerdem hat er viele Vorstrafen. Warum er trotzdem noch immer in Deutschland ist, ist unklar.

Meldung vom 05.03.2018:

Der versuchte Laupheimer Ehrenmord ist nun auch Thema fürs Landeskriminalamt und den Verfassungsschutz. Der Bruder der niedergestochenen 17-Jährigen gilt laut der Ermittler als Gefährder. Der 20-Jährige war schon vor der Tat in Laupheim polizei- und geheimdienstbekannt. Er wusste wohl von den Anschlagsplänen eines verurteilten Syrers in Dänemark und soll ihm geholfen haben. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte die Echtheit eines Videos, das am Wochenende aufgetaucht war. Es könnte als Drohung für den neuen Freund der 17-Jährigen gelten. Auf dem Video sind Männerstimmen und eine wimmernde Frau zu hören. Es ist Beweisstück in dem Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes. Der Bruder und der 34-jährige Ehemann sollen die junge Frau mit einem Brotmesser in den Oberkörper gestochen haben. Die 17-Jährige wollte sich von ihrem Mann wohl trennen.

Meldung vom 03.03.2018:

Nach der Messerattacke auf eine 17-Jährige in Laupheim vom Dienstag werden immer mehr Details bekannt. Die junge Frau wollte sich von ihrem 34-jährigen Mann wohl trennen. Das ergeben erste Befragungen im Umfeld der Familie. Die Libyerin und der Syrer waren nach islamischem Recht verheiratet. Der Mann der 17-Jährigen und ihr Bruder sollen sie lebensgefährlich verletzt haben. Die beiden konnten geschnappt werden und sitzen nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Die 17-Jährige ist weiter nicht vernehmungsfähig. Sie schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Meldung vom 02.03.2018:

Auch nach der Festnahme der beiden Verdächtigen der Messerattacke auf eine 17-Jährige in Laupheim gehen die Ermittlungen weiter. Die Polizei führt weitere Vernehmungen im Umfeld der Familie durch. Das Opfer ist noch nicht vernehmungsfähig, schwebt aber zum Glück nicht mehr in Lebensgefahr. Der Mann der jungen Frau und ihr Bruder wurden auf der Flucht in einem Zug in Schweinfurt festgenommen. Beide sitzen im Gefängnis. Der geständige Bruder war erst aus der U-Haft entlassen worden. Er soll Islamist sein und als Komplize an einem im November 2016 in Dänemark geplanten Terroranschlag beteiligt gewesen sein. Der 20-Jährige soll einem in Biberach lebenden Syrer die Streichhölzer dafür besorgt und von der Tat gewusst haben. Da aber kein dringender Tatverdacht vorlag, kam er auf freien Fuß.

Meldung vom 01.03.2018:

Nach den fast tödlichen Messerstichen auf eine 17-Jährige in Laupheim sind die Tatverdächtigen geschnappt. Der Mann der jungen Frau und ihr Bruder wurden in einem Zug in Schweinfurt festgenommen. Sie sollen die 17-Jährige so schwer verletzt haben, dass sie in Lebensgefahr schwebte. Hintergrund der Tat ist wohl ein Familienstreit. Der Bruder hat die Tat gestanden, der Ehemann schweigt. Der Bruder soll dem islamistischen Spektrum angehören. Er war erst vor kurzem nach einem Gerichtsverfahren wegen einer staatsgefährdenden Gewalttat aus der U-Haft entlassen worden. Nun sitzen beide im Gefängnis.

Stand 12 Uhr:

Ein 17-jähriges Mädchen wird in Laupheim vermutlich von ihrem eigenen Ehemann und ihrem Bruder niedergestochen und lebensgefährlich verletzt! Jetzt kommen aber gute Nachrichten aus der Klinik: sie ist außer Lebensgefahr. Zum Tatablauf konnte die 17-Jährige noch nicht befragt werden. Sie ist aktuell nicht vernehmungsfähig. Ob die mutmaßlichen Täter weiter auf der Flucht sind, dazu schweigt die Ulmer Polizei noch. Sie kündigte aber für heute weitere Details zu dem Fall an.

Meldung vom 28.02.2018:

Nach der Messerattacke in der vergangenen Nacht in einer Wohnung in Laupheim ermittelt die Kripo wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Eine 17-Jährige aus Libyen wurde so schwer verletzt, dass sie trotz Not-OP noch immer in Lebensgefahr schwebt. Tatverdächtig sind der Mann der jungen Frau und ihr Bruder. Beide sind auf der Flucht. Nach ihnen wird gefahndet, ein Großaufgebot der Polizei ist im Einsatz. Angehörige hatten nach der Tat den Notruf gewählt. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus. Die genauen Hintergründe sind aber unklar.

Stand 14 Uhr:

Nach einem Familiendrama in Laupheim schwebt eine 17-Jährige aus Libyen in Lebensgefahr. Die junge Frau wurde in eine Klinik gebracht. Ihr 34-jähriger Mann aus Syrien und ihr 20-jähriger Bruder sollen die 17-Jährige in der vergangenen Nacht mit einem Messer verletzt haben. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde in der Wohnung sichergestellt. Von den beiden Verdächtigen fehlt jede Spur. Die Kripo bittet um Hinweise, wo die Männer sich aufhalten. Der Bruder des Opfers stammt auch aus Libyen. Er ist 1,87 Meter groß, schlank und hat schwarze buschige Haare. Der Ehemann des Opfers ist Syrer. Er ist ca. 1,70 Meter groß, schlank und trug zur Tatzeit einen schwarzen, kurz getrimmten Vollbart. Er hat halblange schwarze Haare mit dunkelblonden Strähnen.

Foto: pixabay.com/Björn Bielesch

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