Zum Jahresbeginn ist die Zahl der Arbeitslosen leicht angestiegen

Alb-Donau-Kreis, Allgemein, Biberach, DONAU 3 FM Region, Günzburg, Ulm / Neu-Ulm Donnerstag, 31. Januar - 2019 11:06

Zum Jahresbeginn ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Bezirk der Agentur für Arbeit Ulm um 688 auf 7 503 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag mit 2,5 Prozent 0,2 Punkte über dem Dezemberwert. „Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar ist normal. Saisonale Effekte wie vorübergehende Freistellungen in witterungsabhängigen Branchen oder zum Jahresende auslaufende Arbeitsverträge sind Gründe dafür“, erklärt Mathias Auch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ulm. Dennoch sei die Arbeitslosigkeit auf sehr niedrigem Niveau. In einem Januar gab es zuletzt 1991 weniger arbeitslose Menschen. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote aller Agenturbezirke in Baden-Württemberg betrug 3,3 Prozent, das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als vor vier Wochen. Auf dem Stellenmarkt zeigt sich ein jahreszeitüblicher Verlauf. „Es gab weniger neue Stellen als im Dezember, hoch bleibt aber die Gesamtanzahl der offenen Arbeitsangebote“, berichtet Auch. Regionale Arbeitgeber meldeten 1 305 neue Stellenangebote, der Bestand umfasste 5 787 freie Arbeitsplätze. Neue Chancen für langzeitarbeitslose Menschen bringt das Teilhabechancengesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist. „Um Langzeitarbeitslosigkeit weiter und vor allem nachhaltig abzubauen, ist das Teilhabechancengesetz ein wichtiger Baustein“, verdeutlicht der Agenturleiter.

Agenturbezirk Ulm im Landesvergleich

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Ulm stieg die Arbeitslosenquote im Januar um 0,2 auf 2,5 Prozent. Das ist der niedrigste Wert im Land. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote im württembergischen Teil der Donau-Iller-Region bei 2,7 Prozent. In Baden-Württemberg kletterte die durchschnittliche Arbeitslosenquote um 0,3 auf 3,3 Prozent. Zum Vorjahr sind es im Land 0,2 Prozentpunkte weniger. Von den 19 Agenturbezirken in Baden-Württemberg lagen fünf unter der Drei-Prozent-Marke.

Zu den Landkreisen im Einzelnen

Biberach. Der Landkreis Biberach erzielte in diesem Monat mit 2,1 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote aller Kreise im Land. „Die Arbeitslosigkeit im Kreis Biberach bewegt sich auch im neuen Jahr auf sehr niedrigem Niveau“, sagt Mathias Auch. Mit 2 445 Frauen und Männern waren 257 Menschen mehr arbeitslos als vor vier Wochen, doch 280 weniger als vor einem Jahr. Die Agentur für Arbeit in Biberach betreute 1 400 Menschen, das Jobcenter des Landkreises Biberach 1 045 Frauen und Männer. Im Januar 2018 lag die Arbeitslosenquote bei 2,4 Prozent.

Alb-Donau-Kreis. 2 633 Menschen waren im Januar arbeitslos und über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Das sind 237 Menschen mehr als vor vier Wochen. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Alb-Donau stieg um 0,2 auf 2,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 210 Personen, die Quote um 0,2 Prozentpunkte zurück.

Ulm. Im Stadtgebiet Ulm waren 2 425 arbeitslose Menschen über die Arbeitsagentur (1 122) und das Jobcenter (1 303) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Zum Dezember sind das 194 Frauen und Männer mehr. Zum Vorjahresmonat nahm die Zahl der Arbeitslosen um 104 ab. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar um 0,2 auf 3,4 Prozent. Zum Vorjahr sank die Quote im Stadtgebiet um 0,2 Prozentpunkte.

Landkreis Günzburg. „Wie jedes Jahr stieg im Januar die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Dezember deutlich an, sie liegt aber unter dem Niveau des Vorjahres. Wir verzeichnen die saisonüblichen Entlassungen in der Winterzeit und zum Jahresende“ erläutert Richard Paul, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Donauwörth die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. „Die Arbeitslosenquote stieg im Januar um 0,4 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent. Aktuell sind 1.719 Menschen arbeitslos gemeldet; 248 mehr als im Vormonat, aber 69 weniger als vor einem Jahr“ berichtet der Agenturleiter.

Landkreis Neu-Ulm. „Wie jedes Jahr stieg im Januar die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Dezember deutlich an, sie liegt aber unter dem Niveau des Vorjahres. Wir verzeichnen die saisonüblichen Entlassungen in der Winterzeit und zum Jahresende“ erläutert Richard Paul, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Donauwörth die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. „Die Arbeitslosenquote stieg im Januar um 0,2 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent. Aktuell sind 2.330 Menschen arbeitslos gemeldet; 261 mehr als im Vormonat, aber 38 weniger als vor einem Jahr“ berichtet der Agenturleiter.

Foto: Bundesamt für Arbeit

 


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