1. FC Heidenheim rutscht auf Rang 16 ab: «Das tut weh»

Fußball-Bundesliga

Das 0:4 gegen Frankfurt bedeutet für den 1. FC Heidenheim die höchste Niederlage seit dem Aufstieg. Trainer Frank Schmidt trauert Spielen hinterher, in denen seine Mannschaft Federn lässt.

Mittelfeldspieler Niklas Dorsch bezeichnet die Phase des zuletzt immer mal wieder schwächelnden 1. FC Heidenheim als «sehr schwer». In der Fußball-Bundesliga blieb das Team von Trainer Frank Schmidt zum siebten Mal in Folge sieglos, nur in der Conference League gab es immer wieder Erfolgserlebnisse – mit Ausnahme des 0:2 zuletzt im Highlight-Spiel gegen den FC Chelsea.

«Im Moment läuft auch alles ein bisschen gegen uns, ganz viele Kleinigkeiten. Ich glaube aber weiter ganz fest an die Qualität der Mannschaft und an die Qualität des Trainers», sagte Dorsch nach dem 0:4 im Liga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt – der höchsten Niederlage seit dem Aufstieg. Der Coach sah in der zweiten Halbzeit, in der Heidenheim drei Gegentreffer hinnehmen musste, einen «Klassenunterschied».

Am Samstag in München
Einfacher werden die Aufgaben für den neuen Tabellen-16. nicht. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) trifft der FCH auswärts auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München, bis zur Winterpause stehen insgesamt noch sechs Partien an. «Wir müssen schauen, dass wir hinten wieder stabiler werden und vorn eiskalter», sagte Dorsch.

Schmidt ergänzte mit Blick auf die Negativserie: «Hinter uns liegen Spiele, in denen wir hätten punkten müssen oder sollen. Das kann sich jeder selbst ausmalen. Diese zwei, drei, vier Punkte fehlen uns jetzt. Das tut weh.» Er erinnerte aber auch daran, dass noch ausreichend Chancen bestünden, um die Wende einzuleiten.

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