14 Jahre Haft für Mord mit Salzsteinlampe

Reue zu Prozessbeginn 

Mit einer 17 Kilogramm schweren Salzsteinlampe hat ein 38-Jähriger seinen Bekannten getötet, um 300 Euro von ihm zu stehlen. Im Prozess zeigt er Reue. Nun fiel das Urteil.

Weil er seinen Bekannten mit einer Salzsteinlampe erschlagen hat, ist ein 38-Jähriger vom Landgericht Konstanz zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafkammer sprach ihn des Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Außerdem sei die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Tatwaffe – eine knapp 17 Kilogramm schwere Salzsteinlampe – hatte der Deutsche seiner Einlassung nach auf den Kopf des 42-Jährigen fallen lassen. Laut Staatsanwaltschaft ging es dem Mann um 300 Euro und eine EC-Karte, die er vom Getöteten haben wollte.

Das Opfer wurde Anfang Mai in seiner Wohnung in Uhldingen-Mühlhofen im Bodenseekreis mit lebensbedrohlichen Verletzungen gefunden. Der 42-Jährige erlag trotz intensivmedizinischer Behandlung nach einer Woche in einer Klinik seinen Verletzungen.

Reue zu Prozessbeginn

Zu Prozessbeginn hatte der 38-Jährige Reue gezeigt und über seinen Verteidiger erklären lassen, dass er seinen Bekannten nicht töten, sondern nur verletzen wollte, um an das Geld zu kommen. Der Angeklagte ist vorbestraft und saß schon einige Mal wegen Eigentums- und Gewaltdelikten in Haft. Zuletzt lebte er eigenen Angaben nach in einer Einzimmerwohnung, die vom Amt bezahlt wurde. Laut seinen Angaben begann sein Weg in die Alkohol- und Cannabissucht im Alter von 15 Jahren.

Das könnte Dich auch interessieren

28.01.2026 Ulm: Messerattacke auf Partner der Tochter - Vater wegen versuchten Mordes vor Gericht Ein Familienstreit in der Ulmer Innenstadt eskalierte Anfang des Jahres auf dramatische Weise: Ab heute steht ein 52-jähriger Mann wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Ulm. Laut Anklage griff der Mann den Freund seiner Tochter in einem Lokal mit einem Messer an, weil er gegen die Beziehung und die bevorstehende Hochzeit war. 21.10.2025 Konstanz: 50-jähriger muss wegen brutalen Mordes in die Psychiatrie Der Mann ist wegen einer paranoiden Schizophrenie schuldunfähig. Der Jordanier soll seinen ehemaligen Sexualpartner aus der Überzeugung heraus getötet haben, er könne seine Gedanken lesen. Der Mann stach nach Auffassung des Gerichts Ende Januar mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser in der Konstanzer Wohnung des 36-Jährigen 72 Mal auf ihn ein. Beide hatten demnach zuvor zusammen 05.05.2025 Gerichtstermin steht fest: Frau aus Göppingen soll aus Mordlust getötet haben Im Fall einer 26-jährigen Frau, die laut Anklage aus Mordlust einen Mann in Göppingen getötet haben soll, steht nun der Termin für den Prozessbeginn fest. Wie das Landgericht Ulm mitteilt, startet die Hauptverhandlung am Dienstag, 27. Mai 2025, um 8:30 Uhr vor der Schwurgerichtskammer. Der Prozess wird unter dem Vorsitz von Richter Wolfgang Tresenreiter geführt. 26.03.2025 Nach Messerangriff in Ravensburg: 32-Jähriger wegen Mordes vor Gericht Ein 32-Jähriger steht von Mittwoch an vor Gericht, weil er einen Mitbewohner einer Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer getötet haben soll. Der Mann aus Gambia ist wegen Mordes vor dem Landgericht Ravensburg angeklagt. Er soll das Opfer, das in derselben Unterkunft wie er wohnte, nach einem Streit erstochen haben. Die Tat spielte sich im August 2024