Von außen wirken sie wie eine glückliche Familie, Nicole und René wohnen mit ihren vier Kindern in einem kleinen Häuschen in Aulendorf-Zollenreute. Doch die vierjährige Maya leidet an einem seltenen Gendefekt mit Kaliummangel, der bei ihr Epileptische Anfälle auslöst und sich vor allem nachts durch Krampfanfälle bemerkbar macht. 15 bis 20 Anfälle hat die kleine Maya pro Nacht. Für die Familie keine leichte Situation.
Für Nicole ist es sowieso der Horror, da sie jeden Anfall mitbekommt und dadurch seit vier Jahren keinen richtigen Schlaf hat. Es macht alles ein bisschen schwieriger und es ist hart für alle, sagt Papa René.
Je mehr Anfälle Maya pro Nacht hat, desto schlechter geht es ihr am Tag. Sie ist sehr platt, hat oft depressive Schübe und es kann sein, dass sie sich selbst und andere verletzt. Vor allem kann sie Gefahrensituationen nicht mehr einschätzen. Da kann es dann schonmal passieren, dass sie einfach auf die Straße rennt. Maya liegt außerdem in ihrer Entwicklung zwei Jahre zurück.
Auch Familienpapa René leidet unter diesem seltenen Gendefekt. Bei ihm ist er durch eine psychosomatische Epilepsie verbunden, durch die er (vor allem bei viel Stress) Anfälle bekommt. Dadurch ist er erwerbsunfähig und kann nicht so für die Familie sorgen, wie er es gerne möchte.
Helfen soll der Golden Retriever Welpe Koa, der im Dezember bei der Familie eingezogen ist.
Er kann Maya helfen, weniger in Gefahr zu geraten, sie zu schützen und sie zu beruhigen. Auch bei epileptischen Anfälle spürt der Hund das und kann sich bevor der Anfall losgeht unter sie legen, quasi als Auffangkissen, bis der Anfall vorbei ist.
Um der Familie vollumfänglich helfen zu können, benötigt Koa eine Ausbildung zum Assistenz- und Therapiehund. . Eine Ausbildung, die zwischen 18.000 und 25.000 kostet. Geld, welches die Familie nicht hat, da Papa René durch seine Krankheit arbeitsunfähig ist und Mama Nicole sich um die vier Kinder kümmert.
Deshalb sind sie auf euch angewiesen.
Dadurch das wir finanziell sozial angewiesen sind, sind wir komplett auf Hilfe von außen angewiesen. Man kann immer nur bitte sagen und hoffen, dass man die Hilfe bekommt. Geldspenden können nicht alles heilen, was uns grad belastet, aber sie sind ein Hoffnungsschimmer.