2. Warnstreikwoche geht mit viel Druck auf die Unternehmen zu Ende

Große Beteiligung in unserer Region

Zum Ende der zweiten Woche der Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie zieht die Gewerkschaft IG Metall nach eigenen Angaben ein positives Fazit.

100 Menschen beteiligten sich am Donnerstagabend an einem Laternenumzug in der Biberacher Innenstadt. Auf dem Marktplatz gab es anschließend eine Kundgebung zur Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Dabei stellten die Redner Sabrina Brugger, Frank Schwarzenberger und Michael Braun klar, dass die Beschäftigten in unserer Region weiter für eine nachhaltige Entgelterhöhung Druck machen werden, schreibt die IG Metall in einer Mitteilung.

Außerdem legten bereits am Donnerstagmittag 400 der 450 Beschäftigten der Firma Schwäbische Hüttenwerke in Bad Schussenried ihre Arbeit frühzeitig nieder.

Die 2. Warnstreikwoche ging durch befristete Arbeitsniederlegungen in 8 weiteren Betrieben in der Region zu Ende. Zu diesen Betrieben gehörten Diehl Aviation aus Laupheim, die Liebherr-Werke aus Biberach und Ehingen, die Liebherr Logistics aus Kirchdorf und die zwei Biberacher Betriebe KaVo und Handtmann Maschinenfabrik.

Ebenfalls einen Warnstreik mit anschließender Kundgebung gab es bei den Firmen Liebherr Hydraulikbagger und Liebherr Components beide aus Kirchdorf. Am Warnstreik beteiligten sich 1.600 Menschen, an der Kundgebung vor dem Firmenparkhaus, nahmen rund 400 Beschäftigte teil.

In diesen beiden Warnstreikwochen beteiligten sich insgesamt rund 15.700 Beschäftigte aus 29 Betrieben in der Region Ulm/Ehingen/Biberach.

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