200 Weihnachtsbäume auf Anhänger transportiert - Polizei stoppt Auto auf A7

Bußgeld und ein Punkt

Mit rund 200 Weihnachtsbäumen war ein Autofahrer am Mittwoch auf der A7 unterwegs. Weil er völlig überladen war, stoppte die Polizei den Wagen.

Die Polizei hat auf der A 7 bei Heidenheim einen Mercedesfahrer gestoppt. Auf seinen Anhänger hatte er rund 200 Weihnachtsbäume transportiert und war damit völlig überladen. Bei erlaubten 2.500 Kilo betrug das gemessene Gesamt-Gewicht des Anhängers über 4.200 Kilo. Bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte, musste der 48-Jährige rund die Hälfte seiner Weihnachtsbäume abladen. Er wurde zu einem Bußgeld von 425 Euro verdonnert, außerdem erhält er einen Punkt in Flensburg.

Info der Polizei:

Ein Weihnachtsbaum an Heiligabend gehört zur Tradition: Ihnen gefällt ein Baum auf dem Markt oder im Wald. Sie bezahlen und transportieren ihn nach Hause. Alle Möglichkeiten, egal ob Dach, Kofferraum oder Anhänger, haben eines gemeinsam: Entscheidend für die Sicherheit Aller ist die Sicherung des Baums. Denn schon ein kleiner Baum kann zu einer großen Gefahr werden, wenn er nicht ausreichend gesichert ist.
 Sind Bäume falsch befestigt, verrutschen sie, wenn man stark bremst oder plötzlich ausweichen muss. Sie können förmlich nach vorne schießen. Befestigen Sie deshalb den Baum mit Gurten. Expander oder dünne Schnüre sind zu schwach für die Last.
Bevor Sie losfahren, überprüfen Sie, ob alles fest sitzt. Der Baum kann sonst verrutschen oder Zweige verlieren. Fahren Sie vorsichtig und langsam. Wird der Baum auf dem Dach transportiert, muss der Stamm nach vorne zeigen.
Sonst kann der Fahrtwind die Zweige des Baums aufstellen und sie beschädigen oder gar abreißen. Dies ist gefährlich für den Verkehr hinter Ihnen. Zur Seite und nach vorne darf nichts ragen. Achten Sie auf freie Sicht. Das Kennzeichen und die Lichter dürfen nicht verdeckt sein.
Steht der Baum über einen Meter nach hinten über, ist eine 30 x 30 cm große, rote Fahne zu befestigen. Bei Nacht eine rote Leuchte. Der Baum darf maximal eineinhalb Meter nach hinten rausstehen. Bis 100 Kilometer Strecke auch drei Meter. Für die falsche Sicherung oder eingeschränkte Sicht drohen empfindliche Bußgelder bis hin zu Punkten in Flensburg. Dies, weil es gefährlich ist.

Das könnte Dich auch interessieren

16.03.2026 Verkehrssicherheit für Kinder: So lernen Kinder sicher Fahrrad fahren Viele Kinder können heute gar nicht mehr richtig Fahrrad fahren. Was könnt ihr also tun, damit eure Kinder sicher auf zwei Rädern unterwegs sind? 13.03.2026 Unfallstatistik Neu-Ulm: Mehr Radunfälle, mehr Drogenfahrten – aber keine Verkehrstoten Die Straßen im Raum Neu-Ulm bleiben vergleichsweise sicher, zumindest wenn man auf die schwersten Folgen blickt. Im vergangenen Jahr ist erstmals seit mehreren Jahren kein Mensch bei einem Verkehrsunfall im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neu-Ulm ums Leben gekommen. Trotzdem zeigt die aktuelle Verkehrsunfallstatistik der Polizei: Im Straßenverkehr verändern sich einige Entwicklungen deutlich. Besonders zwei Trends stechen 13.03.2026 Mobilität von morgen: Ulm lädt zum ersten Mobilitätsforum Wie sollen sich die Menschen in Ulm künftig fortbewegen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des ersten Mobilitätsforums, zu dem die Stadt Ulm am Donnerstag, 19. März, einlädt. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im Haus der Begegnung und markiert den Start der öffentlichen Beteiligung zum „Zukunftsplan Mobilität 2040“. „Zukunftsplan Mobilität 2040“ Mit dem langfristigen Konzept 10.03.2026 April bis November: Vollsperrung der B10 auf der Geislinger Steige Auf der B10 zwischen Geislingen an der Steige und Amstetten beginnt Anfang April der zweite Bauabschnitt zur Sanierung der Strecke auf der Geislinger Steige. Wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilt, wird die Bundesstraße ab Dienstag, 7. April, um 6 Uhr vollständig gesperrt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis 1. November 2026 dauern. Im betroffenen Abschnitt zwischen der