Die Stadt Heidenheim hat bei verstärkten Kontrollen im Stadtgebiet insgesamt 42 illegale Spielautomaten beschlagnahmt. Nach Angaben der Stadt werden solche Geräte häufig außerhalb legaler Spielhallen entdeckt, etwa in Gaststätten und Shisha-Bars. Die Automaten halten sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben zum Spielerschutz und können manipuliert sein.
Bevor die Spielautomaten vernichtet werden, werden ihre Daten ausgewertet. Über Seriennummern oder IP-Adressen können die Ermittler unter anderem nachvollziehen, wann ein Gerät aufgestellt wurde, wer dafür verantwortlich ist und woher es stammt. Anschließend werden die Geräte unbrauchbar gemacht. Nach Angaben der Stadt handelt es sich teilweise um selbst gebaute Automaten ohne technische Prüfung oder entsprechende Siegel.
Illegales Glücksspiel kann nach Angaben der Stadt auch mit anderen Straftaten wie Steuerhinterziehung, Geldwäsche oder Drogenhandel zusammenhängen. Bei den Kontrollen arbeitet die Stadt deshalb unter anderem mit Kriminalpolizei, Zoll, Landratsamt und Justiz zusammen.