Kleinkind getötet: 33-Jähriger muss 14 Jahre in Haft

Die Tat geschah in Bopfingen

Im Prozess um den Tod eines zweijährigen Jungen aus Bopfingen hat das Landgericht Ellwangen entschieden: Der Angeklagte ist schuldig.

Weil er ein 23 Monate altes Kind schwer misshandelt und getötet haben soll, ist ein 33-Jähriger vor dem Landgericht Ellwangen zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt worden. Es gebe nicht den Hauch eines Zweifels an der Schuld des Angeklagten, sagte der Vorsitzende Richter bei der Urteilsverkündung am Mittwoch.

Der Lebensgefährte der Mutter des getöteten Jungen muss wegen Totschlags und schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen in Haft.

Der Mann aus dem bayerischen Landkreis Ansbach hat nach Überzeugung des Gerichts dem Kleinkind seiner Lebensgefährtin im September und Oktober 2021 in Bopfingen (Ostalbkreis) durch stumpfe Gewalt zahlreiche Verletzungen und Bisswunden zugefügt. Durch einen Tritt in den Bauch soll er den Kleinen letztlich tödlich verletzt haben, so dass der knapp Zweijährige am 21. Oktober 2021 im Krankenhaus starb.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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