75-Jähriger soll Ehefrau umgebracht haben

Furchtbarer Verdacht in Obergünzburg

 Ein 75-jähriger Mann aus Obergünzburg (Landkreis Ostallgäu) steht im Verdacht, seine 65-jährige Ehefrau gewaltsam getötet zu haben. Das teilt die Polizei mit.

Am Dienstagnachmittag hatte der 75-Jährige selbst über die Integrierte Leitstelle Allgäu einen Rettungswagen zu seiner Wohnadresse beordert. In der Wohnung des Ehepaares trafen die Rettungssanitäter dann den 75-Jährigen an. Im Schlafzimmer der Wohnung fanden die Sanitäter den leblosen Körper einer Frau, schreibt die Polizei. Daraufhin wurde ein Großaufgebot der Polizei zu dem Einsatzort beordert. Der 75-Jährige wurde widerstandslos festgenommen.

Die Kriminalpolizei Kaufbeuren hat umgehend die Ermittlungen am Tatort aufgenommen. Auch ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Kempten war am Tatort im Einsatz.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden der mutmaßlichen 65-jährigen Frau mittels eines Messers tödliche Verletzungen zugefügt. Die Identität der Frau ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Die Staatsanwaltschaft Kempten beantragte die einstweilige Unterbringung des 75-Jährigen, woraufhin der Tatverdächtige am Mittwochnachmittag beim zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt wurde. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der Mann wurde in ein Klinikum gebracht.

Nebst umfangreichen Kräften der umliegenden Polizeidienststellen waren auch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Kaufbeuren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten.

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