8 Tipps, was ihr mit alter Kleidung so machen könnt

Kleiderschrank

Der Herbst ist da und es stellt sich die Frage: Was tun mit den alten Herbst/Winter-Outfits. Aufbewahren, spenden oder sogar wegwerfen?

Mit sinkenden Temperaturen holen wir die Herbstoutfits heraus und überlegen, was mit den alten Stücken passiert. Deswegen haben wir hier acht hilfreiche Tipps für euch:

Tipp 1: Spenden

Eine wunderbare Möglichkeit, alte Kleidung abzugeben, ist es, soziale und wohltätige Einrichtungen zu unterstützen. So könnt ihr euren Sachen eine zweite Chance geben. Wendet euch an Obdachloseneinrichtungen, Flüchtlingsheime, Kleiderkammern oder Frauenhäuser in eurer Nähe und fragt nach, ob eure Kleidung dort benötigt wird. Das hilft Menschen in Not und verlängert die Lebensdauer der Kleidung. Auch das Abgeben in Oxfam-Läden unterstützt soziale Projekte.

Tipp 2: Verkaufen

Variante a) Online

Wenn ihr hochwertige Kleidung besitzt, die noch gut erhalten ist, könnt ihr versuchen, diese zu verkaufen. Dafür gibt es zahlreiche Online-Plattformen wie eBay, Kleinanzeigen, Kleiderkreisel oder Facebook Marketplace. Nebenan.de ist zum Beispiel eine gute Möglichkeit, Kleidung direkt in eurer Nachbarschaft anzubieten.

Variante b) Offline

Für alle, die auf persönlichen Kontakt beim Verkaufen Wert legen, kann seine alte Kleidung auch auf Flohmärkte verkaufen, dies ist nicht nur regional super, sondern auch nachhaltig. Secondhand-Läden sind ebenfalls eine Option, um gut erhaltene Kleidung gegen eine kleine Vergütung abzugeben. So bekommt eure Kleidung eine neue Chance, statt sie wegzuwerfen.

Wenn euch der Aufwand des Verkaufs zu groß ist, könnt ihr eure Sachen auch einfach verschenken. Mehr dazu unten.

Tipp 3: Recycling

Eine weitere Möglichkeit, alte Kleidung zu verwerten, sind Recyclinganlagen. Dort werden die Textilien sortiert, repariert oder zerkleinert und für neue Produkte wiederverwertet. Dies reduziert die Umweltbelastung und verhindert, dass brauchbare Textilien im Müll landen.

Tipp 4: Upcycling

Habt ihr schon einmal daran gedacht, aus alter Kleidung etwas Neues zu kreieren? Mit etwas Kreativität lassen sich aus ausgedienten Stücken tolle neue Kleidungsstücke oder Accessoires herstellen. Im Internet gibt es zahlreiche DIY-Anleitungen und Inspirationen. Wer denkt, Bibliotheken hätten nichts mit Mode zu tun, kennt vielleicht noch nicht den Makerspace: Eine offene Werkstatt, in der man verschiedenste Arbeitsmittel nutzen kann, unabhängig vom Vorwissen. Zum Beispiel bietet die Stadtbibliothek Ulm eine Textilwerkstatt mit Näh- und Stickmaschinen zur freien Nutzung an – ideal, um alte Kleidung kostenlos zu neuem Leben zu erwecken.

Tipp 5: Verschenken

Eine einfache und direkte Möglichkeit, Kleidung loszuwerden, ist der Familien- oder Freundeskreis. Besonders bei Kindersachen ist es sinnvoll, da sie oft noch fast neu sind. So kann die Kleidung weiter genutzt werden. Alternativ könnt ihr Kleidung auch online verschenken, zum Beispiel über die App „Kleinanzeigen“.

Tipp 6: Lagerung

Manchmal kommen alte Kleidungsstücke wieder in Mode – sei es aus nostalgischen Gründen oder weil Trends wie Baggys, Crop Tops oder 2000er-Jahre-Styles ein Comeback feiern. Wer genug Platz hat, kann gut erhaltene Kleidung aufbewahren, wegen sentimentaler Erinnerungen oder auch in der Hoffnung, dass sie irgendwann wieder modern wird.

Tipp 7: Wiederverwendung

Neben dem Upcycling gibt es auch den Weg des Downcyclings. Kaputte Shirts, die sich nicht mehr verkaufen, verschenken oder spenden lassen, eignen sich noch hervorragend als Putzlappen oder für die Gartenarbeit. Alte Sachen für neue Zwecke zu nutzen, ist praktisch und schont den Geldbeutel.

Tipp 8: Altkleidercontainer

Die klassische Methode, Kleidung in Altkleidercontainern zu entsorgen, ist ebenfalls möglich. Allerdings sollte man sich informieren, welche Organisation dahintersteckt, da die Kleidung oft ins Ausland verschifft und verkauft wird, anstatt gespendet zu werden. Wir raten daher, bei Unsicherheiten lieber vorsichtig zu sein.

(Tipp 9: Wegwerfen)

Eigentlich stellen wir euch nur acht Tipps vor. Aber manchmal bleibt eben nur noch das Wegwerfen, wenn Kleidung zu stark beschädigt oder verschmutzt ist. Stark löchrige, zerstörte oder verschmutzte Stücke gehören dann doch irgendwann in die Tonne.

Gut zu wissen

Den gesamten Kleiderschrank zu leeren, um Platz für Neues zu schaffen, ist in der Regel keine gute Idee, da das unnötigen Konsum fördert und ökologisch sowie sozial problematisch ist. Besser ist es, beim Einkaufen auf Qualität und Langlebigkeit zu achten. Weniger kaufen, aber bewusst auswählen. Wie die britische Modedesignerin Vivienne Westwood sagte:

Buy less, choose well, make it last. Quality not quantity! (Kaufe weniger, wähle sorgfältig aus und achte auf Langlebigkeit. Qualität vor Quantität.)

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