Die Kontrollen fanden im Rahmen einer größeren Aktion statt. Einige Kilometer vorher führte die Polizei bereits Abstandsmessungen durch. Dies geschah zwischen den Anschlussstellen Ulm-Ost und Ulm-West. Dabei zeigten die Beamten 100 Lasterfahrer an. Auch 80 Autofahrer unterschritten den nötigen Mindestabstand. Solche Verstöße erhöhen das Unfallrisiko auf der Autobahn erheblich. Die Fahrzeugkontrollen auf dem Parkplatz deckten weitere Gefahren auf.
Einem Fahrer wurde die Weiterfahrt wegen seiner Ladung vorübergehend untersagt. Die palettierte Ladung auf dem Sattelzug war nicht ordentlich gesichert. Die Ware war zwar mit Folie umwickelt. Diese war jedoch nicht fest mit der Palette verbunden. Die Kartons hatten so keinen festen Halt.
Auch die Paletten selbst waren nicht korrekt verladen. Sie standen lose auf dem glatten Fahrzeugboden. Formschluss war hier ebenfalls nicht gegeben. Bei einer starken Bremsung wäre die Fracht möglicherweise zum Geschoss geworden. Der Fahrer musste die Ware aufwendig nachsichern. Er nutzte dafür zahlreiche neue Spanngurte. Erst danach erhielt er die Erlaubnis zur Weiterfahrt.
Ein zweiter Lastzug war in einem technisch desolaten Zustand. Die Beamten entdeckten massive Durchrostungen an der Karosserie. Das Fahrzeug war somit nicht mehr verkehrssicher. Die Weiterfahrt wurde ebenfalls sofort unterbunden. Polizisten begleiteten den Lkw in eine nahe Fachwerkstatt. Er muss dort erst repariert und geprüft werden. Erst dann darf der Lastzug wieder am Verkehr teilnehmen. Die Spedition erwartet ein Bußgeld.