A8 Merklingen – Beifahrer stirbt auf der Autobahn

19-jähriger Beifahrer ums Leben gekommen

Tödliche Verletzungen erlitt ein 19-jähriger Mann am frühen Montagmorgen auf der Autobahn 8 am Parkplatz Widderstall. Der junge Mann war Beifahrer in einem Pkw, der einen falsch geparkten Lkw auf einer Sperrfläche rammte. Zwei weitere Männer im Auto wurden schwer verletzt.

Gegen 1.40 Uhr nachts war der mit drei Männern besetzte Skoda mit slowakischer Zulassung auf der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Unmittelbar hinter dem Parkplatz Widderstall kam der Pkw aus noch ungeklärter Ursache viel zu weit nach rechts. An der Unfallstelle hat die Autobahn zwei Fahrstreifen, daneben ist der Beschleunigungsstreifen aus dem Parkplatz heraus und rechts davon befindet sich eine Sperrfläche. Dort parkte verbotenerweise ein Sattelzug.

Der Skoda rammte mit etwa einer Scheinwerferbreite in das Heck des Sattelaufliegers und wurde dann nach links weggeschleudert. Beim Entlangrutschen am Sattelauflieger wurde die gesamte rechte Fahrzeugseite des Pkw aufgerissen. Gepäck und Fahrzeugteile verteilten sich auf rund fünfzig Metern, der Skoda blieb dann rechts auf dem Standstreifen stehen. Der Beifahrer wurde durch den Aufprall so schwer verletzt, dass der Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen konnte. Der 20-jährige Fahrer und ein Mitfahrer auf der Rückbank wurden schwerverletzt in Krankenhäuser gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Gemeldet wurde der Unfall vollautomatisch durch das eCall-System des Unfallautos, Zeugen setzten weitere Notrufe ab und versorgten auch die Schwerverletzten.
Die Feuerwehren Merklingen und Laichingen sperrten gemeinsam mit der Polizei und der Autobahnmeisterei die Autobahn, der Verkehr wurde an der Ausfahrt Merklingen für rund drei Stunden ausgeleitet. Fahrzeuge zwischen der Ausfahrt und der Unfallstelle wurden über den Parkplatz Widderstall von der Autobahn geleitet.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sicherte ein Sachverständiger für Unfallanalytik vor Ort die Unfallspuren. Nach der Bergung des Pkw und der Reinigung der Fahrbahn durch die Feuerwehr konnte gegen fünf Uhr morgens die links Fahrspur freigegeben werden. Bis zur Bergung des Sattelaufliegers, bei dem durch den Aufprall auch zwei Reifen zerstört wurden, kam es zu stockendem Verkehr an der Unfallstelle.

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