Bei dem Unfall wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt. Die Kollision führte zu einer Vollsperrung der Autobahn in Richtung München.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das vordere Fahrzeug nach links in die Leitplanke geschoben. Der VW des Unfallverursachers blieb schwer beschädigt auf der rechten Fahrspur stehen. Ein größeres Trümmerfeld erstreckte sich über die gesamte Fahrbahn. Für den Verkehr gab es kein Durchkommen mehr. Die Polizei riegelte die Unfallstelle ab.
Die Folgen waren kilometerlange Staus. Hinter der Unfallstelle staute sich der Verkehr auf neun Kilometern. Auch in der Gegenrichtung kam es zu erheblichen Behinderungen. Dort verursachten Schaulustige einen Stau von fünf Kilometern Länge. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr vor Ort. Sie stellte den Brandschutz sicher.
Erst nach ziemlich genau zwei Stunden entspannte sich die Lage langsam. Ein Abschleppwagen hatte zuvor das erste Unfallauto von der linken Fahrspur geborgen. Daraufhin konnte die Polizei diesen Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigeben. Der lange Stau baute sich anschließend nur langsam ab. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen.