Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Auffahrunfall auf der A8. Ein VW-Fahrer prallte zwischen Ulm-Nord und Ulm-Ost auf einen BMW. Der Fahrer hatte das Bremsmanöver des vorausfahrenden Wagens zu spät bemerkt. Eine vierköpfige Familie im VW kam vorsorglich ins Krankenhaus. Die Autobahn war für eine Stunde voll gesperrt.
Der Unfall geschah gegen 17:20 Uhr auf der linken Fahrspur Richtung München. Ein BMW-Fahrer musste verkehrsbedingt stark abbremsen. Der nachfolgende VW fuhr mit großer Wucht auf den SUV auf. Die Front des Kleinwagens schob sich dabei unter das Heck des BMW. Motor und Frontpartie des VW wurden massiv beschädigt.
Im VW saß eine junge Familie mit zwei Kleinstkindern. Die Airbags des Fahrzeugs hatten durch den Aufprall ausgelöst. Ein Notarzt und vier Rettungswagen kamen deshalb zur Unfallstelle. Sie brachten die Familie zur Abklärung in umliegende Krankenhäuser. Der BMW-Fahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt.
Feuerwehrleute von der Ulmer Hauptwache und aus Ulm-Jungingen sicherten die Unfallstelle ab. Sie nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn auf. Für die Rettungsarbeiten war die A8 eine Stunde voll gesperrt. Es bildete sich ein fünf Kilometer langer Rückstau. Der Verkehr staute sich bis zur Ausfahrt Ulm-West zurück.
Später wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten von Abschleppwagen geborgen werden. Nach rund zwei Stunden war die Autobahn wieder frei befahrbar. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen fünfstelligen Betrag.