Ab 1. September 2026 ändern sich am Universitätsklinikum Ulm vorübergehend die Wege zur Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme, kurz ZINA. Grund ist die Erweiterung der Notaufnahme. Betroffen sind vor allem Patienten und Besucher, aber auch Rettungsdienste und Krankentransporte. Die medizinische Versorgung in der Notaufnahme läuft während der Bauarbeiten nach Angaben des Klinikums uneingeschränkt weiter.
Die Zufahrt zum Klinikgelände über die Albert-Einstein-Allee bleibt wie bisher möglich. Auf dem Gelände weisen Schilder den Weg zur Notaufnahme. Die bisherigen Parkplätze zwischen der ZINA und der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie fallen während der Bauarbeiten allerdings weg. Entlang der Zufahrtsstraße zur Notaufnahme gibt es Kurzzeithalteplätze, um Patienten zu bringen oder abzuholen. Weitere reguläre Parkplätze befinden sich entlang der Albert-Einstein-Allee.
Wichtig: Die neue Liegendzufahrt gegenüber der DRK-Rettungswache Oberer Eselsberg ist ausschließlich für Rettungsdienste und Krankentransporte vorgesehen. Private Autos dürfen dort nicht fahren oder den Bereich blockieren.
Auch der Zugang zur Notaufnahme verändert sich. Während der Bauphase befindet sich der ausgeschilderte Eingang für Patienten im Innenhof zwischen den hinteren Gebäudeteilen E und F der Chirurgie. Der neue Eingang ist zu Fuß und barrierefrei erreichbar. Auch nachts müssen Notfallpatienten diesen Zugang nutzen. Das Klinikum bittet deshalb darum, auf die Beschilderung vor Ort zu achten.
Mit der Erweiterung will das Universitätsklinikum mehrere Bereiche der Notfallmedizin an einem zentralen Ort zusammenführen. Dadurch sollen unter anderem Wege innerhalb der Notaufnahme kürzer werden. Auch der Außenbereich wird umgebaut. Geplant sind eine angepasste Zufahrt für Rettungswagen und neue Parkmöglichkeiten. Die gesamten Bauarbeiten sollen Ende 2028 abgeschlossen sein.